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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 18:53 Uhr

Mit der Region verbunden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Martin Willich spricht über die Beziehung zu Hamburg

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Hamburg und Schleswig-Holstein sollten auf Augenhöhe miteinander kommunizieren“, sagte der ehemalige Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft Martin Willich am Dienstagnachmittag in Rellingen. Auf Einladung der Senioren-Union des Kreises Pinneberg sprach der 68-Jährige über „Hamburg und Schleswig-Holstein – unser Bundesland, Hinterland der Hansestadt oder Partner auf Augenhöhe“.

Willichs Urteil über einen mögliche Neuordnung der Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein war eindeutig: „So etwas wird nicht demokratisch passieren.“ Bei einer Fusion sei eine Volksabstimmung nötig, um den Zusammenschluss zu genehmigen. „Die Menschen würden dagegen stimmen. Der Grund hierfür sind die regionalen Identitäten, wir fühlen uns am meisten mit unserer Region verbunden und davon gibt es in einem Land wie Schleswig-Holstein bereits einige“, begründete Willich. Es sei schwierig, die verschiedenen Identitäten zu vereinen.

Die Partnerschaft zwischen Schleswig-Holstein und der Hansestadt sei eng. „Es gibt unendlich viele Verpflechtungen: menschlich, beruflich und auch politisch“, so Willich. Bestes Beispiel für die gelungene Kooperation sei der Hamburger Verkehrsverbund, der über die Landesgrenzen hinweg arbeitet. Aber, wie in jeder guten Partenschaft gebe es auch mal Probleme. „Das passiert in der besten Ehe“, lachte der Jurist. Wobei in manchen Fällen die Probleme ihren Ursprung an anderer Stelle hätten. „Das Thema Elbquerung wurde eher zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein diskutiert“, antwortete Willich auf eine Zuschauerfrage. Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland sei überall problematisch sei.

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