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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 22:20 Uhr

"Mit der AKN zu fahren, tut gar nicht so weh"

vom

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Hamburg | Wenn die Bahn kommt, wird es laut. Während des Festaktes am Bahnhof Burgwedel legten AKN-Vorstand Wolfgang Seyb, der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD), der Hamburger Senator Frank Horch (parteilos) und der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Segeberg, Gero Storjohann (CDU), immer wenn eine Bahn vorbei fuhr, eine Pause ein. Die AKN hatte zu ihrem 130. Bestehen eingeladen. Gefeiert wurde zum einen der runde Geburtstag des Bahnunternehmens, zum anderen der vorläufige Abschluss der Arbeiten am zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Kaltenkirchen und Eidelstedt. Seit Anfang des Jahres ist die A 1, bis auf drei Abschnitte zwischen Quickborn und Ulzburg-Süd, zweigleisig unterwegs.

Die Elektrifizierung der Strecke zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen und die Direktverbindung in die Hamburger Innenstadt waren die zentralen Themen während der Veranstaltung. Die Region könnte damit durch eine Verlängerung der S-Bahn linie 21 direkt an die City angeschlossen werden. Im Juli dieses Jahres solle laut Seyb die Kosten-Nutzen-Analyse abgeschlossen sein. "Ab Sommer oder Herbst werden sich der Minister und der Senator über das Gutachten knien."

Verkehrsminister Meyer gab sich optimistisch zur Elektrifizierung. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis zeichne sich positiv ab. "Wir haben gute Argumente, das Projekt anzugehen." Gegenüber dieser Zeitung gab sich Meyer noch zuversichtlicher: "Wir haben Pläne, es bis 2019 zu schaffen." Die Investi tionssumme liege bei zirka 50 Millionen Euro.

Durch den zweigleisigen Ausbau habe man laut Seyb, die Pünktlichkeit der Züge erhöhen können. "Es entfällt das Warten auf den Gegenzug, was grundsätzlich immer Verspätungen nach sich zieht", so der Vorstand.

Horch und Meyer schrieben der AKN gerade im Hinblick auf den Ausbau der A 7 eine wichtige Rolle in der Infrastruktur der Metropolregion zu. Wenn dann viele Pendler die Züge nutzen müssten, würden sie fest stellen, dass es gar nicht so weh tut, mit der AKN zu fahren, so Seyb. Die neuen Züge, die zwischen Eidelstedt und Neumünster ab Ende 2015 fahren werden, sollen wesentlich leiser sein.

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