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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 04:20 Uhr

Mit dem Flieger auf nach Amerika

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Reise 60 Teilnehmer aus der Kreisstadt besuchen US-Partnerstadt Rockville / Delegation will auch den Indian Summer genießen

von
erstellt am 30.Sep.2017 | 16:00 Uhr

2017 steht für die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Rockville-Pinneberg ganz im Zeichen des 60-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft. Eine Delegation aus Rockville besuchte Pinneberg im Sommer. Nun revanchieren sich die Pinneberger. Gestern machte sich eine Delegation auf den Weg in den USA. Vom Hamburger Flughafen aus. Herbert Hoffmann (Foto) von der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, der seit mehr als 30    Jahren mit dabei ist, erzählt im Interview mit unserer Zeitung, was die Teilnehmer dort erwartet.

Frage: Herr Hoffmann, sind Die schon aufgeregt?
Herbert Hoffmann: Bisher hatte ich wegen der vielen Reisevorbereitungen noch keine Zeit dazu. Nun aber steigt die Spannung und nicht nur ich freue mich auf die Reise nach Kanada und in die USA.

Mit wie vielen Menschen reisen Sie von Pinneberg nach Amerika?
Wir sind zwei Gruppen. Unsere „Indian Summer Group“ besteht aus 47 Teilnehmern. Darunter Bürgermeisterin Urte Steinberg, der Präsident der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Bernd Hinrichs, viele Vertreter unterschiedlicher Fraktionen und ganz normale Bürger aus unserer Stadt, die sich auf die Tour und die Partnerstadt Rockville freuen. In Rockville treffen wir auf weitere 13 Pinneberger, die dort unter der Organisation unserer Vizepräsidentin Margrit Ziegler bei Familien untergebracht sind. Gesamt also 60 Pinneberger, die gemeinsam mit unseren Freunden in Rockville das 60-jährige-Bestehen feiern wollen.

Wie haben Sie sich vorbereitet?
Sehr intensiv und über nunmehr gut zwei Jahre. Ursprünglich wollten wir nur mit 30 Teilnehmern nach Kanada und Rockville. Da die Reise aber bereits nach 20      Stunden ausgebucht war, mussten wir schnell und gern aufstocken. Die Reisegruppen hatten sich mehrfach getroffen. Einerseits, um sich kennenzulernen, andererseits, um über Details der Reise ausführlich sprechen zu können.

Was erwarten Sie von der Reise?
Viel Sehenswertes und interessante Städte und Landschaften. Genießen wollen wir auch den Indian Summer. Da bietet sich unser Ausflug in den kanadischen Nationalpark „Algonquin Park“ förmlich an. Herrliche Natur und gut ausgeschilderte Wanderwege zeichnen den Park aus. Je nach Witterung erleben wir hier die berühmte Laubfärbung des Indian Summers. Der „Algonquin Park“ war der erste Provincial Park Ontarios und trägt heute zum Schutz der natürlichen und kulturellen Vielfalt bei. Vor allem wegen seiner beeindruckenden Größe ist der Park für jeden Besucher ein Highlight. Weiterhin freuen wir uns auf viele andere Höhepunkte wie zum Beispiel 1000 Island, die Städte Montreal, Toronto und Washington DC sowie auf die Niagara Fälle. Und natürlich freuen wir uns auf unsere Freunde in unserer Partnerstadt Rockville, die für uns viele Höhepunkte vorbereitet haben.

Zwischen Amerika und Deutschland stehen die Beziehungen derzeit nicht so gut.Was kann denn so eine Partnerschaft bewirken?
Unsere Partnerschaft besteht nunmehr erfolgreich seit 60    Jahren. Politik hat in dieser Zeit nie eine größere Rolle gespielt. Uns verbindet das persönliche und das Wohl unserer Jugend, die wir beim erfolgreichen Schüleraustausch begleiten. In den letzten Jahren wurde die Verbindung im gegenseitigen Interesse ausgebaut. Es treffen sich die Feuerwehren, Sport- und andere Vereine, Tanz- und Musikgruppen, Künstler und viele Menschen, die nur Interesse am Grundgedanken unserer Gesellschaft und der Partnerschaft haben, „People to People“. Dieser gute Gedanke geht zurück auf das „People-to-People-Program“, das der US-Präsident Dwight D. Eisenhower 1956 in Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen hat. Daran hat sich für uns über die vielen Jahre nicht geändert.

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