zur Navigation springen

Bürgerentscheid in Barmstedt : Mindestens 1641 Stimmen nötig

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

8202 Barmstedter ab 16 Jahren dürfen am Sonntag per Bürgerentscheid über die Zukunft der Lillschen Wiese am Rantzauer See entscheiden.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Den Ankauf der ... Fläche Lillscher Hügel ... mit der Absicht, dort ein neues Baugebiet zur Finanzierung und Teilumleitung der Krückau zu ermöglichen, lehne ich ab“, heißt die Forderung der Initiative, die den Bürgerentscheid auf den Weg gebracht hat. Damit der Erfolg hat, müssen 1641 Wähler mit „Ja“ stimmen – mindestens.

Es könnten aber wesentlich mehr Stimmen nötig sein, denn der Erfolg eines Bürgerentscheids hängt – so sieht es die Gemeindeordnung vor – auch von der Wahlbeteiligung ab. Demnach ist ein Bürgerentscheid erfolgreich, wenn er die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält und diese Mehrheit in Gemeinden mit bis zu 10 000 Einwohnern mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten ausmacht. Was für den Barmstedter Entscheid bedeutet: Sollten 40 Prozent (3280) der Wahlberechtigten abtimmen, wäre der Entscheid mit 1641 Ja-Stimmen erfolgreich.

Sollten dagegen 50 Prozent (4101) der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben, wäre der Bürgerentscheid mit 1641 Stimmen gescheitert, denn erforderlich wären 2051 Stimmen. Und sollten sich gar 60 Prozent (4922) der wahlberechtigten Barmstedter am Bürgerentscheid beteiligen, dann wären bereits 2461 Stimmen nötig, damit er Erfolg hat.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen