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Pinneberger Tageblatt

24. September 2017 | 14:18 Uhr

Michael Herrmann quält sich am Berg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

69,3 Kilometer: Rellinger bereitet sich mit Personal-Trainer auf Megalauf im Allgäu vor

von
erstellt am 19.Apr.2014 | 16:48 Uhr

Der Rucksack-Check ist lebenswichtig. Bevor Michael Herrmann zum Trainingslauf aufbricht, kontrolliert der Rellinger Marathonmann akribisch, ob Sicherheitsdecke, Trillerpfeife, die Jacke für den Wetterumbruch sowie Laufstöcke gut verpackt und griffbereit sind. Herrmann läuft. Für Kondition, Konzentration und Koordination auf höchstem Niveau. Nur für ein Ziel: Die Ziellinie beim Panorama-Marathon in Sonthofen im Allgäu am Sonntag, 24. August, zu erreichen.

Bekannt geworden ist Herrmann dadurch, dass er seit 2012 die Organisation des Familienlaufs während des Rellinger Apfelfests inne hat. Herrmann ist gleichzeitig Vorbild: Für seine Leidenschaft schwitzt der Mann. Trainiert für eine gesunde Balance zwischen Körper und Geist, Wille und die Überwindung des „inneren Schweinehunds“.

Die Strecken-Details sind Ehrfurcht einflößend: Die Distanz über 69,3 Kilometer, bei einem Höhenunterschied von 1600 Metern bei maximaler Höhe von 2837 Metern fordert auch Hermann Respekt ab. Um die richtige Balance und Fitness zu erreichen, ist Herrmann nicht allein. Die kommenden Wochen bis zum Lauftag baut er auf die Erfahrung seines Personal-Trainers Frank Wittig. „Der Trainingsplan steht. Kraft, Athletik und Ernährung haben absolute Priorität. Hinzu kommt der Muskelaufbau durch Laufen, Radfahren und Schwimmen“, beschreibt Wittig sein erfolgreiches Konzept.

Wittig selbst ist Triathlet. Das heißt: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer auf dem Rad, 42,2 Kilometer Laufen. Herrmann und Wittig: Zwei, die sich quälen. Freiwillig.

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