Meyer-Burckhardt und die Frauen

Hubertus Meyer-Burckhardt, 1956 in Kassel geboren, ist Fernsehproduzent, Moderator, Journalist, Manager in der Medienbranche sowie Schriftsteller.
Hubertus Meyer-Burckhardt, 1956 in Kassel geboren, ist Fernsehproduzent, Moderator, Journalist, Manager in der Medienbranche sowie Schriftsteller.

NDR-Talk-Show-Moderator stellt sein neues Buch „Frauengeschichten – Was ich von starken Frauen gelernt habe“ vor

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11. März 2019, 16:00 Uhr

Der Fernseh-Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt hat sich für die Vorstellung seines Buches einen passenden Tag ausgewählt: den Weltfrauentag. Der Moderator der NDR-Talkshow stellte während der ausverkauften Lesung in der Rellinger Brüder-Grimm-Schule am Freitag sein neues Werk vor: „Frauengeschichten – Was ich von starken Frauen gelernt habe“. Der Medienmensch portraitiert in seinem Buch auf unterhaltsame Weise Frauen, die selbstbewusst und voller Freude ihr Leben führen. Zu diesen Persönlichkeiten gehören Doris Dörrie, Veronika Ferres, Elke Heidenreich, Ina Müller und Barbara Schöneberger. Heidenreich etwa, so Meyer-Burckhardt, fühle sich innerlich jung geblieben, weil Bücher sie gelehrt hätten, sich mit der Welt zu beschäftigen.

Doch der Moderator hatte nicht vor, sich nur auf die Rezitation seines Buches zu beschränken. Ähnlich dem Fernsehmoderator Claus Kleber folgte Meyer-Burckhardt vielmehr dem Bedürfnis, den zahlreich erschienenen Gästen „die Welt zu erklären“ – und zwar mit einem lebendigen Lokalbezug. So erzählte Meyer-Burckhardt etwa über den 1800 in Rellingen gestorbenen Abel Seyler, einen der führenden Förderer des deutschen Theaters. Kein anderer als der in die Gemeinde zugewanderte Theaterprinzipal war es nämlich, dem Gotthold Ephraim Lessing seinen Werdegang als Dramaturg am deutschen Theater verdankte.

„Ich schätze Hubertus Meyer-Burckhardts Erfahrung, sein Vortrag kommt gut rüber“, lobte Wolfgang Alps die Lesung. Etwas enttäuschend für Fans der Documenta-Stadt Kassel musste jedoch anmuten, dass sich der in Kassel geborene Moderator nicht zu seiner Heimat bekannte. Vielmehr gab er gegenüber dem Publikum in Rellingen an, für ein sogenanntes Heimatgefühl lediglich eine Pizzeria und einen Flughafen in der Nähe zu benötigen.


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