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Bönningstedt : Messtafel: Beschluss sofort umgesetzt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bönningstedter Ehepaar spendet der Gemeinde ein Geschwindigkeitsmessgerät

von
erstellt am 17.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Es bedurfte keiner Diskussion im Bönningstedter Gemeinderat am Donnerstagabend: Einstimmig nahmen die Politiker die Sachspende des Ehepaars Wohler an. „Wir haben das Geschwindigkeitsanzeigesystem bereits angeschafft und nehmen es gleich morgen Vormittag in Betrieb“, kündigte Bürgermeister Peter Liske (BWG) während der Sitzung an. Bei Jürgen Wohler bedankte er sich mit einem Blumenstrauß.

Ortstermin am nächsten Vormittag: Mitarbeiter des Bauhofs montieren die Tafel in der Bahnhofstraße, kurz darauf leuchtet zum ersten Mal die Anzeige auf. „Wir haben es satt, dass hier immer so gerast wird“, begründet Anlieger Wohler die Anschaffung.

Mehrfach sei er deswegen bei der Polizei gewesen, doch die habe zu wenig Personal, um regelmäßig zu kontrollieren. Über den Preis hatte sich das Ehepaar bereits im Vorwege informiert.

„Das Gerät wird an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen“, kündigt Liske an. Geplant sei die Beschaffung mehrerer Halterungen, um die Tafel unproblematisch wechseln zu können. „Das Gerät ist baugleich mit dem, das die Gemeinde Hasloh gekauft hat“, erklärt Liske. Das mache die Auswertung, die von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft ausgeführt wird, deutlich einfacher.

„Jetzt können wir endlich den Nachweis erbringen, wo und wie häufig zu schnell gefahren wird“, sagt Liske. Das Gerät zeichne die Fahrzeugbewegungen auf, so dass mit Statistiken der Beweis für Raser im Ort erbracht werden könne. Dies sei zwingend notwendig, um bei Polizei und Straßenverkehrsamt Veränderungen etwa der Geschwindigkeitsregelungen zu erreichen.

Weitere geplante Standorte seien beispielsweise der Ortsausgang an der B  4 Richtung Hasloh, vor der Schule und im Ostermoorweg. „Die Tafel lässt sich auch auf Tempo 30 einstellen“, erläutert Liske.

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