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Kommentar : Wer nicht ausbildet, stirbt

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

14.000 Fachkräfte werden laut einer Erhebung der IHK im Jahr 2030 im Kreis Pinneberg fehlen. Ein Kommentar von Thomas Klink.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 15:01 Uhr

Pinneberg | 14.000 Fachkräfte werden laut einer Erhebung der IHK im Jahr 2030 im Kreis Pinneberg fehlen. Die Frage, woher dieser Nachwuchs kommen soll, ist schnell beantwortet: Die Unternehmen selbst müssen ausbilden. Sich auf dem Markt an „fertigen“ Mitarbeitern zu bedienen, wird künftig nicht mehr möglich sein. Wer heute nicht ausbildet, wird morgen nicht mehr existieren.

Eine gute Situation für alle, die einen Ausbildungsberuf anstreben. Es gibt schon heute mehr freie Stellen, als geeignete Bewerber. Die Krux liegt in dem Wort „geeignet“. Denn noch immer gibt es Jugendliche, die keine Lehrstelle finden – weil sie Schwierigkeiten haben zu lernen, weil sie in ihrer Entwicklung Gleichaltrigen hinterherhinken oder weil sie schlicht und einfach vom Elternhaus nicht unterstützt und gefördert werden. Diese Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu integrieren wird die Herausforderung der nahen Zukunft sein. Denn auch auf sie werden die Unternehmen nicht verzichten können, um ihren Bedarf an Mitarbeitern zu decken.

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