Tankerunglück : Technischer Defekt löst Seeunfall vor Helgoland aus

Der Unfall geschah südöstlich von Helgoland.
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Der Unfall geschah südöstlich von Helgoland.

Am Freitag starb ein 57-Jähriger auf einem Öl- und Chemikalientanker. Die Ursache für das Unglück ist nun geklärt.

shz.de von
23. November 2014, 12:39 Uhr

Helgoland | Ein technischer Defekt hat den schweren Unfall auf einem Tankschiff im Seegebiet vor Helgoland mit einem Toten und zwei Verletzten verursacht. Das Stahlseil eines Arbeitsbootes sei gerissen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag in Hamburg.

Das Boot war am Freitag aus etwa elf Metern Höhe abgestürzt. Der etwa 18 Kilometer südöstlich der Insel vor Anker liegende Öl- und Chemikalientanker „Westport“ hatte einen Notfall mit Mann über Bord und Verletzten gemeldet. Ein 57 Jahre alter Seemann starb trotz Wiederbelebungsversuchen eines eingeflogenen Notarztes. Die beiden anderen Männer im Alter von 36 und 38 Jahren kamen in ein Krankenhaus auf dem Festland. Alle drei stammen nach Polizeiangaben aus Myanmar.

Der knapp 148 Meter lange Tanker war auf dem Weg von Rotterdam nach Hamburg und lag ohne Ladung auf der Reede der Außenelbe. Er fährt unter der Flagge Hongkongs.

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