Wohnungen auf Industriegelände : Millionen-Pläne für Pinnebergs Ilo-Areal

Die Ilo-Motorenwerke in Pinneberg schlossen 1990 ihre Tore. Seitdem wird über die Entwicklung des Areals diskutiert. In der Vergangenheit gab es mehrfach hochtrabende Pläne, zuletzt war es ruhig um das Gelände geworden.
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Die Ilo-Motorenwerke in Pinneberg schlossen 1990 ihre Tore. Seitdem wird über die Entwicklung des Areals diskutiert. In der Vergangenheit gab es mehrfach hochtrabende Pläne, zuletzt war es ruhig um das Gelände geworden.

Das klingt nach einem neuen Stadtteil: Projektentwickler wollen bis zu 700 Wohneinheiten hochziehen. Politiker äußern Kritik.

shz.de von
13. Februar 2014, 11:54 Uhr

Pinneberg | Die Kreisstadt Pinneberg könnte einen neuen Stadtteil bekommen. Investoren haben  das Areal der ehemaligen Ilo-Werke ins Visier genommen. Nach Informationen dieser Zeitung planen Projektentwickler des Unternehmens Bouwfonds bis zu 700 Wohneinheiten und kleinteiliges Gewerbe.

Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung wurden die Pläne am Dienstagabend in geheimer Sitzung vorgestellt. Die potenziellen Investoren sollen einen Baubeginn für 2016 ins Auge fassen. Zudem sollen sie eine politische Entscheidung bis Ende März gefordert und insofern Druck aufgebaut haben.

Das etwa fünf Hektar große Ilo-Gelände zählt zu den attraktivsten Potenzialflächen in der Kreisstadt. Es liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Die derzeit vermieteten Flächen sind in Privatbesitz. Die Stadt hat Planungshoheit. Bereits vor Jahren hat die Politik sich in einem Grundsatzbeschluss dafür ausgesprochen, die Anzahl der Wohneinheiten für Neubauprojekte auf etwa 250zu begrenzen.

Aus Reihen der Politik sind nach der Präsentation vor den Ausschussmitgliedern kritische Töne zu hören. Vor allem die hohe Zahl der geplanten Wohneinheiten stößt auf Missfallen.

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