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HSV-Kolumne : Magath und Kühne in die Muppet-Show

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mit seinem Gang nach England tut Felix Magath auch etwas für den HSV, meint Kolumnist Lars Zimmermann.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2014 | 20:03 Uhr

Hamburg | Nun tut Felix Magath doch noch etwas für „seinen“ HSV. Er geht nach England, um dort den FC Fulham zu betreuen. So kann er in Hamburg nicht für weitere Unruhe sorgen. Nach den Ereignissen der vergangenen Woche ist klar: Magath und Klaus-Michael Kühne haben sich für alle Zeiten disqualifiziert. Ihre Aussagen, dass es ihnen nur um den HSV geht, sind  Heuchelei. Beiden geht es  darum, persönliche Eitelkeiten zu befriedigen – und zwar nicht für, sondern auf Kosten des Vereins, der ihnen angeblich so am Herzen liegt. Bei Magath kommt hinzu, dass er offensichtlich zweigleisig gefahren ist und Fulham als Alternative in der Hinterhand hatte. Ihn und Kühne kann man nicht ernster nehmen als Waldorf und Statler. Das sind die  Figuren aus der Muppet-Show, die oben auf dem Balkon das Geschehen unter ihnen zynisch kommentieren. Tragisch ist nur, dass Magath und Kühne mit dem HSV-Aufsichtsrat ein so dankbares Publikum fand, das sich von ihnen mit dem Nasenring durch die Manege ziehen ließ. Das wäre bei keinem anderen Bundesligisten denkbar und wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand des HSV. Felix Magath kann man viel Glück für sein Engagement in England und einen längerfristigen Aufenthalt auf der Insel wünschen. Dann kann er wenigsten nicht für Chaos in Hamburg sorgen. Wer weiß, vielleicht entdeckt ja auch noch Kühne sein Interesse am britischen Fußball. Zu hoffen wäre es.

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