Streit um Eggerstedt-Kaserne : Eklat: Ratsherr lässt Sitzung platzen

Das geplante Gelände der Parkstadt Eggerstedt.
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Das geplante Gelände der Parkstadt Eggerstedt.

Was wird aus dem B-Plan der Parkstadt Eggerstedt? Die Entscheidung muss zwei Wochen warten – der Vorsitzende des Hauptausschusses brach die Sitzung gestern Abend ab.

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06. Februar 2014, 12:00 Uhr

Pinneberg | Uwe Lange (Bürgernahe), der Vorsitzende des Pinneberger Hauptausschusses, brach gestern die Sitzung vor der Abstimmung über den Bebauungsplan der Parkstadt Eggerstedt ab. Grund: Die Verwaltung weigere sich, seine Fragen ausreichend zu beantworten. Die Entscheidung fällt wahrscheinlich in der Sitzung des Ausschusses am 19. Februar.

Der gemeinsam tagende Stadtentwicklungsausschuss hatte den Bebauungsplan zuvor abgesegnet. Grüne und Bürgernahe hatten eine Vertagung beantragt. Durch die geplatzte Abstimmung muss die Stadt nun weiter warten, bis die 1,4 Millionen Euro Kaufpreis fließen, welche die Landesentwicklungsgesellschaft für 70.000 Quadratmeter Wohnbaufläche auf dem Gelände zahlen wollte. SPD-Fraktionschefin Angela Traboldt bezeichnete Langes Verhalten als „unterirdisch“.

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