zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

18. August 2017 | 05:32 Uhr

Ellerhoop : Mehr Parkplätze an der Schule?

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Wegeausschuss diskutiert über Lösungen für den Stellplatzmangel an der Schule. Die Bäume an der L110 könnten gefällt werden.

Ellerhoop | Um die Parkplatzsituation vor der Schule ging es im Ellerhooper Ausschuss für Straßen, Wege, Umwelt und Landschaftspflege während der jüngsten Sitzung im Multifunktionszentrum. „Das ist der Horror dort“, sagte der Vorsitzende Harm Ladiges. „Katastrophe“, ergänzte Michael Graumann. Die acht Parkplätze als Einbuchtungen direkt vor dem Gebäude seien bereits morgens von Wagen der Lehrer und Erzieher besetzt. Wenn Eltern ihre Kinder zu den Einrichtungen bringen oder abholen, werde vor der Schule in dritter Reihe geparkt, sagte Ladiges. „Anwohner parken auch dort“, merkte ein Ausschussmitglied an.

Die Idee zur Parkentschärfung: zwischen Carport und Radständer an der seitlichen Schulwand eine Einfahrt einrichten und auf dem Rasenstück dahinter einen befestigten Parkplatz einrichten. „Wir reden von zwölf Plätzen“, so Ladiges. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass bei dieser Lösung die meisten Autos von der ohnehin nicht breiten Straße verschwinden würden, und fassten den dementsprechenden Entschluss.

Ein weiterer Knackpunkt sind die eingeschränkten Sichtverhältnisse am Radweg für Grundstückszufahrten an der Landesstraße L110 etwa gegenüber dem Gasthaus „Zur Linde“. Dem Ausschuss lag dazu ein Sichtgutachten vor. Zwischen Straße und Radweg zieht sich dort ein Grünstreifen mit einem alten Baumbestand entlang. Die Bäume behindern die freie Sicht auf die Landesstraße bei der Ausfahrt von etlichen Grundstücken. Das Sichtgutachten empfiehlt: „Die eingeschränkten Sichtverhältnisse können durch eine teilweise Beseitigung der bestehenden Bäume zu einer spürbaren Verbesserung der Sicht und damit der Verkehrssicherheit führen.“ Der Ausschuss wird die Ergebnisse an die zuständige Straßenverwaltung weiterreichen und mit den betroffenen Anwohnern reden. „Es geht uns auch um die Sanierung des Radwegs, der sich wegen der Hochwölbung der Baumwurzeln im schlechten Zustand befindet“, erläuterte Ladiges. Die Maßnahme sei jedoch unsinnig, wenn die Bäume stehenblieben. Über eine spätere Neuanpflanzung anderer Bäume werde nachgedacht. Das Thema solle im kommenden Gemeinderat angesprochen werden.

Eine Variante für die Erneuerung des Einmündungsbereichs Missener Straße über 64.000 Euro verwarfen die Politiker – sie sei viel zu teuer. Die Straße soll neu geteert werden. Weil sie zu eng sei und zwei größere Fahrzeuge kaum aneinander vorbeikommen, sollen die Straßenränder an beiden Seiten angepflastert werden. Mit weißen Streifen könnte auch kenntlich gemacht werden, wie weit das Gemeindegebiet an die dort befindlichen Grundstücke heranreicht. Die Anpassung der Straße gilt ab Landesstraße. Für diesen Punkt gab es im Ausschuss noch keine konkreten Lösungsansätze.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 29.Mär.2016 | 13:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen