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„Mehr Miteinander für alle“ : Auf der Suche nach neuen Projekt-Ideen für die Lebenshilf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Koordinatorin Antje Hachenberg sammelt bereits Einfälle für ein neues Projekt.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Ehrenamtskoordinatorin Antje Hachenberg (50) hat bei der Lebenshilfe (LH) in Pinneberg Ideen für das neue Projekt „Mehr Miteinander für alle!“ gesammelt. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Die Koordinatorin ist für das Vorhaben mit 19,5 Stunden angestellt. „Wichtig ist, dass sie sich alle mit ihren Vorschlägen einbringen“, betonte Hachenberg bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins. Sie sammelte mit Hilfe von zwei Ideenferkeln Einfälle bei LH-Mitgliedern, Angehörigen und Freunden.

Die Lebenshilfe arbeitet nach dem Leitmotiv „Es ist normal, verschieden zu sein“. Woche für Woche engagieren sich Eltern, Familienangehörige, Freunde und Fachleute für die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Was wünschen wir uns im April 2020? Hachenberg gab vorab einen vorausschauenden Überblick über die aus dem Vorstand zu unternehmenden Schritte. 34 neue Ehrenämtler zu gewinnen sei ein ambitioniertes Ziel. „Beispielsweise können wir jeden Monat einen Helfer hinzugewinnen“, wünscht sich Hachenberg. Es soll zudem ein fröhlicher, belebter Treffpunkt aufgebaut werden. Einige Veranstaltungsbesucher berichteten von Menschen, die sich eine Partnerbörse wünschen. Die Projektteilnehmer streben zudem an, einen fröhlichen, belebten Treffpunkt aufzubauen. Das Motto soll lauten „Heimat ohne Hemmschwelle“.

Die Beteiligten möchten das Vorhaben finanziell etablieren. Eine Idee könnte sein, die Einnahmestruktur mittels Fundraising aufzubauen. Die LH-Mitglieder müssten im Auge behalten, Nachrücker für die nächste Vorstandsgeneration zu finden. „Die Mitglieder sollten eine lebenslange Lebenshilfe-Verbundenheit entwickeln“, so Hachenberg. Es gelte, die enge Zusammenarbeit von Profis und Ehrenämtlern zu gestalten.

Die Veranstaltungsteilnehmer unterbreiteten zahlreiche Vorschläge, die auf Karten notiert wurden.
Evelyn Jungermann schlug beispielsweise, vor, einen I-Pad-Workshop zu etablieren. Sie engagiert sich zudem für einen Leseclub. Wiebke Determann möchte gerne ein Weihnachtslieder-Singen organisieren. Udo Kock schlug vor, dass sich die Mitwirkenden auf einer Internet-Plattform finden. Ideen gab es ferner viele: eine Demenzgruppe für Ältere, eine Disco in der Lebenshilfe-Werkstatt mit Fahrdienst-Plan, ein Wellness- und Massageballangebot, eine Bastelstunde, regelmäßige Schwimmstunden sowie Ausflüge und Kinoabende. Geld, Zeit, Ideen, Kontakte, Aufmerksamkeit, Engagement und Unterstützung: Die Formen der Unterstützung sind vielfältig.

Als Kontaktperson der Lebenshilfe steht für Rückfragen Karin Reschke unter Telefon 04101-406100 oder per Mail an ortsverein@lebenshilfe-pinneberg.de zur Verfügung. Mehr Infos zum Angebot der Lebenshilfe gibt es online.
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