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Bönningstedt : Mehr Fläche für den Supermarkt

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bönningstedt: Architekt legt erste Pläne zum Umbau des Marktplatzes vor

Bönningstedt | Wenn am kommenden Donnerstag der Bönningstedter Bauausschuss über den Antrag der „Grundstücksgesellschaft Am Markt“ zur Erweiterung des Supermarkts am Bönningstedter Marktplatz berät, sollte dies – ginge es nach dem Wunsch des Investors Volker Kinder – im öffentlichen Teil der Sitzung geschehen. „Ich bekomme viel Zuspruch aus der Bevölkerung, das Thema wird in der Öffentlichkeit diskutiert – warum sollten dann die Bürger nicht über unsere Pläne Bescheid wissen?“, sagt Kinder. Mit einem Schreiben an die Verwaltung habe er inzwischen diesen Wunsch auch zum Ausdruck gebracht. „Viele befürworten, dass hier etwas passieren soll – und bitten mich, das einzuhalten, was der Vorbesitzer versprochen hat: einen attraktiven Ortskern zu schaffen“, berichtet Kinder.
 

Er und sein Partner Rolf Mensching beauftragten die Kaltenkirchener Architekten Werner und Nils Feldsien damit, erste Entwürfe anzufertigen. „Die Verkaufsfläche des Vollsortimenters soll um 450 Quadratmeter erweitert werden“, erklärt Nils Feldsien im Gespräch mit dieser Zeitung.

Dabei solle die Fläche des jetzigen Marktplatzes so bebaut werden, dass zwischen den Gebäuden ein Passage entsteht. Darüber hinaus stünden dann Räume zur Verfügung, um entlang der Passage weitere kleine Geschäfte anzusiedeln. „Unter Beachtung der Brandschutzvorschriften würden wir die Passage auch gern ganz oder teilweise zu überdachen“, beschreibt Feldsien das Bauvorhaben. „Das Gebäude auf der rechten Seite in Blickrichtung zum Parkplatz, in dem momentan Ladengeschäfte leerstehen, wird im Erdgeschoss entkernt, dort soll der neue Haupteingang entstehen“, erläutert der Architekt. Die Anlieferung der Ware erfolge wie bisher über den Parkplatz.

„Im vorderen Teil zur Kieler Straße hin wollen wir eine bessere Aufenthaltsqualität schaffen“, sagt Feldsien. Dort sollten auch die rote Telefonzelle – ein Geschenk der Bönningstedter Partnerstadt Seaford – und der hölzerne Wegweiser mit Enfernungsangaben zu den Partnergemeinden Crivitz, Rachoni und Seaford Platz finden. „Schließlich markiert dieses Schild den Ortsmittelpunkt“, betont der Architekt.

Für Kinder beginnen jetzt die Gespräche mit den Politikern. „Ich habe alle Fraktionsspitzen zu einem Gespräch eingeladen“, berichtet er. Schließlich hänge es von den Beschlüssen der Gemeindevertreter ab, wie der Umbau der Marktplatzes aussehen soll.

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erstellt am 12.Sep.2015 | 14:30 Uhr

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