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Pinneberger Tageblatt

20. November 2017 | 08:49 Uhr

Kultur : Mega-Event in Wedel mit Rekordbesuch

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die fünfte Auflage der Wedeler Kulturnacht geriet zum Mega-Event und stellte einen Besucherrekord auf: Mehr als 4000 Menschen tummelten sich am Sonnabend auf der bunten Meile vom Roland bis zum Theater.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2017 | 13:51 Uhr

Wedel | Reichlich Sonnenschein, mehr als 20 Grad Celsius tagsüber, am Abend etwas kühler, aber wenig Wind und vor allem kein Nass von oben: Besser hätten die Wetterbedingungen für die fünfte Auflage der Wedeler Kulturnacht kaum sein können. „Es ist wie in den Jahren zuvor ein Super-Wetter“, freute sich Claudia Reinhard, Geschäftsführerin von Wedel Marketing und Organisatorin des Events. Dazu ein Rekordbesuch: Mehr als 4000 Menschen tummelten sich am Sonnabend zwischen Reepschlägerhaus, Marktplatz, Batavia, Rathaus, Rist-Gymnasium und Theater - so viele wie noch nie seit der ersten Kulturnacht, stellte Reinhard begeistert fest.

Eine Stadt, 20 Spielstätten, 500 Künstler − auch das Angebot war rekordverdächtig. Ungewöhnliches, Traditionelles, Lautes, Leises, Experimentelles: „Lassen Sie sich verzaubern, genießen Sie einen Abend voller Überraschungen, bestaunen Sie Straßenkünstler oder lauschen Sie der abwechslungsreichen Livemusik“, war im Kulturnacht-Flyer zu lesen.

Start mit dem „Wedel-Lied“

Los ging es auf der Hauptbühne am Roland mit der offiziellen Eröffnung durch Stadtpräsident Ulrich Kloevekorn und Bürgermeister Niels Schmidt. Anschließend intonierten mehrere Chöre das „Wedel-Lied“. Zu dieser Zeit spazierten bereits phantasievoll kostümierte Elfen, zwei ganz in Weiß und auf Stelzen wandelnde Künstlerinnen als Seepferdchen verkleidet sowie Jongleure und Zauberer über die extra für den Autoverkehr gesperrten Straßen. Attraktion für die Kinder waren vor allem die Fabelwesen. Da wurden von den Eltern schnell die Handykameras gezückt, um die Sprösslinge gemeinsam mit den Elfen und anderen Märchenfiguren im Bild festzuhalten.

Rock, Pop, Jazz, Folklore, chorische Klänge und andere Stilrichtungen: Musik allerorten war traditionell ein fester Programmbestandteil der Kulturnacht. Auf dem Rathausplatz gaben die Sambatrommler der Gruppe „ElBatucada“ Kostproben ihres Könnens. Beim Chorkonzert im Ratssaal traten die Altstadtschule, die Moorwegschule, die Gebrüder-Humboldt-Schule, der Gemischte Chor Roland Wedel, die Singgemeinschaft „Choriosum“ sowie der Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein auf, und im Musikzentrum Schulauer Hof spielte das Elbsound Jazz Orchestra. An den Tischen gegenüber dem Mühlenteich wurde bei Wein und Bier lateinamerikanischen Klängen gelauscht. Heimische Speisen und internationale Spezialitäten gehörten zur kulinarischen Palette.

Obwohl etliche Besucher keine Eintrittskarten gelöst hatten, lief der Verkauf der Tickets zum Stückpreis von acht Euro für alle Spielstätten laut Marketing-Geschäftsführerin Reinhard außerordentlich gut: „Einige Verkaufsstellen mussten bereits nach einer Stunde Karten nachordern. Es wurden mehr verkauft als in den Vorjahren“, so ihr Fazit. Irene Schwering war zum dritten Mal bei der Kulturnacht dabei. „Es gibt hier sehr viel zu sehen und zu erleben. Da ist es selbstverständlich, etwas dafür zu bezahlen. Kultur kostet nun einmal Geld“, sagte die Wedelerin.

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