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VfL Pinneberg : Mathias Zahn erhält Ehrenvorsitz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vorsitzender des VfL Pinneberg nach 15 Jahren von Weggefährten verabschiedet. Stellvertreter Carsten Lienau übernimmt.

Die Wahl der neuen Vereinsspitze war am Donnerstagabend während der Delegiertenversammlung des VfL Pinneberg nur Pflichtprogramm. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Carsten Lienau (kleines Foto) übernimmt das Amt des Vorsitzenden. Anette Mertins-Rautenberg wird seine Stellvertreterin. Im Mittelpunkt stand im Anschluss die Verabschiedung des bisherigen VfL-Chefs Mathias Zahn, der zum Ehrenvorsitzenden ernann wurde und die Verdienstnadel des Landessportverbandes Schleswig-Holstein erhielt. „Ich bin überwältigt“, sagte ein glücklicher Zahn.

Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos), Bürgervorsteherin Natalina Boenigk (CDU), Vertreter aus Politik und Verwaltung, alte Weggefährten wie der ehemalige VfL-Geschäftsführer und Vorsitzende des Kreissportverbands, Sönke Hansen, Vereinsmitglieder, Zahns Familie – alle waren sie gekommen, um ihm einen rauschenden Abschied zu bereiten. Der Lohn für insgesamt 32 Jahre Vorstandsarbeit, davon 15 Jahre als Vorsitzender. Niemand stand so lange an der Spitze des Vereins, keiner war bei der Wahl zum Vorsitzenden so jung.

Für ihren Ex-Chef trugen die Mitglieder Masken mit Zahns Gesicht. „Danke für ein Leben im und für den Verein“, sagte Boenigk. Zahn habe dem VfL einen Teil seines Herzens geschenkt und sich dadurch für den Klub und die ganze Stadt engagiert. Durch seine humorvolle Art habe er es immer wieder geschafft, andere zu motivieren, lobte sie. Hansen betonte, dass der 53-Jährige für Glaubwürdigkeit und Respekt stehe. Sein Wirken sei vorbildlich. Jugendwart, Schatzmeister und dann Vorsitzender. Zahn versprach, seinem Nachfolger weiter mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

In einer letzten kämpferische Rede kritisierte er Politik und Verwaltung heftig, weil sich der erhoffte Bau eines Kunstrasenplatzes zur Hängepartie entwickele: „Die Wertschätzung ist nicht so wie wir es wollen.“ Er empfahl, den Dialog fortzusetzen. Es helfe niemandem, mit dem Knüppel auf den sprichwörtlichen Sack zu hauen.

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