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Jugendfeuerwehr Prisdorf : Marvin ist bester Jung-Löscher

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sieben neue Mitglieder: Die Jugendfeuerwehr Prisdorf hat keine Nachwuchssorgen. Auf der Jahresversammlung wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt.

726 Mitglieder zählten die 37 Jugendfeuerwehren im Kreis Pinneberg Ende 2016 in ihren Reihen. Das sind 13 weniger als ein Jahr zuvor. 140 Zugängen stehen 153 Austritte  gegenüber. „Kein Grund zur Besorgnis. Das sind normale Schwankungen, die immer wieder vorkommen können“, gab sich Kreiswehrführer Frank Homrich während der Versammlung der Kreisjugendfeuerwehr am Wochenende in der Feuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe entspannt.

16 Jungretter, die im vorigen Jahr die Jugendfeuerwehr verließen, wechselten in einen anderen Verein. 14 zogen aus dem Kreisgebiet weg, und 15 gaben an, sich mehr auf ihre schulischen Pflichten konzentrieren zu wollen. 56 traten in die aktive Wehr über, und 52 hatten „keine Lust mehr“, wie die stellvertretende Kreisjugendwartin Nicole Nieber verkündete. „Es wäre schön, wenn wir diese Zahl in diesem Jahr minimieren könnten“, sagte sie. Die Altersspanne der Kinder und Jugendlichen erstreckt sich von zehn bis 17 Jahren. 207 von ihnen, also 28,5 Prozent, sind weiblich.

Die Jugendabteilung wächst

Positives hatte Jugendfeuerwehrwart Jan Heitmann während der Jahreshauptversammlung der Nachwuchs-Löscher zu berichten: Anfang des Jahres 2013 hatte die Jugendabteilung 14 Mitglieder. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es 21. Inga Leske, Fabian Brickwedde und Arne Fok wechselten zu den Aktiven, zehn neue Kameradinnen und Kameraden – überwiegend im Alter von elf Jahren – kamen hinzu. „Nach wie vor sind wir aufnahmefähig“, erklärte Heitmann. Negativ war hingegen die Ausbeute der Jugendfeuerwehr während etlicher Wettkämpfe, bei denen – anders als sonst – weder Pokale noch Medaillen „heraussprangen“. „Wichtiger als diese Auszeichnungen sind die Leistungsspangen, die Zeit der Pokale wird wiederkommen“, tröstete Wilfried Vater in seinem Grußwort die Jugendlichen, um sodann ausführlich aus der Vergangenheit zu plaudern. Vor 37 Jahren war der heute in Halstenbek ansässige Vater Mitbegründer der Prisdorfer Jugendfeuerwehr und während etlicher Jahre Jugendwart.

Wesentlich kürzer fasste sich Jugendgruppenleiter Arne Fok in seinem Rückblick auf das „ereignisreiche vergangene Jahr mit vielen neuen Gesichtern“. Erwähnt wurden unter anderem das Zeltlager in Nordende und der Kreisfeuerwehrmarsch in Wedel sowie verschiedene Aktionen im Ort. Dazu gehörten beispielsweise Tannenbaum- und Osterfeuer, die Begleitung der Laternen-Umzüge sowie die Hilfe in der Kleiderkammer.

In Sachen Finanzen ist die Jugendfeuerwehr „nicht auf Rosen gebettet“. Trotz etlicher Spenden weist die Bilanz ein Minus von 300 Euro aus. Die Auszeichnung „Bester Jugendfeuerwehrmann des Jahres 2013“, ein Prisdorfer Eigengewächs in Form eines Wanderpokals, wurde Marvin Splettstößer zuteil. Gewürdigt wurde damit unter anderem das große Fachwissen des Jugendlichen.

In Grußworten dankten unter anderem Bürgermeister Wilfried Hans und Wehrführer Helmut Hoyer allen Beteiligten. Heitmann freute sich über die zahlreichen Gäste und dankte Ausbildern sowie Eltern für ihren Einsatz. Außerdem gibt es neue Mitglieder im Vorstand. Aus Reihen der Jugendwehr wurden gewählt: Dennis Huckfeldt (Jugendgruppenleiter), Naomi Behrend (stellvertretende Gruppenleiterin), Lukas Küllmer (zweiter Gruppenführer), Bent Leske (Kassenwart), Melissa Behrend (Schriftwartin).

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erstellt am 04.Feb.2014 | 16:15 Uhr

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