Marschbürgermeister fordern gemeinsame Polizeistation

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14. Mai 2013, 01:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Die drohende Schließung der kleinen Polizeistation im Kreis Pinneberg ruft die Bürgermeister der Marschgemeinden auf den Plan. "Ein-Mann-Stationen können nicht an 365 Tagen 24 Stunden lang besetzt sein", weiß auch Hetlingens Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier (CDU). Allerdings: "Ersatzlos geschlossen werden dürfen sie jedoch auch auf keinen Fall."

Statt die Gemeinden über die Polizeireviere der Städte mit versorgen zu lassen, setzen sich Ostmeier und ihre Bürgermeisterkollegen für eine übergreifende, ländliche Station ein. "Ziel ist es, zwischen Wedel und Uetersen ein gemeinsames Polizei revier für die kleineren Gemeinden in Marsch und Geest zu schaffen", erklärte die Christdemokratin. "Mit einer sachgerechten Personalausstattung, die den Beamten effektive Arbeit ermöglicht, die schnell Hilfe in der Not leisten kann - und die unseren Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin das Gefühl gibt in Sicherheit zu leben", so Ostmeier. Polizeipräsenz bedeute nicht ausschließlich Verfügbarkeit im Einsatzfall, sondern auch Verfügbarkeit der Polizei "als Ansprechpartner für den Einzelnen". Ostmeier würde sich freuen, wenn die gefährdete Station in Haseldorf so lange wie möglich besetzt bleibt. "Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass der aus der Region stammende Vorschlag eine gute Alternative wäre", betont die Christdemokratin. Ein erstes Gespräch mit der Leitung der Polizeidirektion Bad Segeberg habe es bereits gegeben. "

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