zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

20. August 2017 | 08:31 Uhr

Markt der Möglichkeiten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

messe Sprachaufenthalte, Wirtschaftspraktika und Studiengänge bei Zukunftsbörse am Gymnasium

Kilian Winter von der Technischen Universität Hamburg ließ einen Roboter über den Boden kreisen. Schüler des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo) beobachteten die Demonstration des Dozenten aufmerksam. Winter gastierte als ein Vertreter von 13            Unternehmen in der Schule am Bickbargen. Die Mitarbeiter der unterschiedlichen Firmen hatten sich etwa 500 Schüler präsentiert.

Schulleiter Veit Poeschel und Bürgermeister Claudius von Rüden lobten das Engagement des organisierenden Jugendlichen im Zuge der dritten WoBo-Zukunftsbörse. Die Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs sowie der Oberstufe erhielten die Chance, mit Profis zu sprechen und Einblicke in verschiedene Berufszweige zu erhalten. Von Rüden versprach, bei der nächsten Börse mit einem eigenen Stand dabei zu sein. „Es gibt in der Halstenbeker Verwaltung viele spannende Berufe“, so von Rüden. Die Jugendlichen könnten bei der nächsten Messe auch Einblicke in Verwaltungsberufe erhalten.


Beharrlichkeit und Organisationstalent


Poeschel lobte das Engagement der beteiligten Schüler. „Es gehört viel Beharrlichkeit und Organisationstalent dazu, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, so der Schulchef. Lea-Carlotta Wede und Mathis Schumacher von der Schülervertretung (SV) hatten die Veranstaltung in diesem Jahr vorbereitet. „Wir organisieren gern“, erläuterte Schumacher. Wede betonte zudem, beim Managen des Events „viel Spaß“ gehabt zu haben. Schüler wie Unternehmensvertreter profitierten vom Projekt.

Die Jurastudentin Julia Moser (19) organisierte die Börse im vergangenen Jahr. „Ich habe die Messe damals veranstaltet, damit die Aussteller die Chance erhalten, qualifizierten Nachwuchs zu finden“, so Moser. Ihr Engagement habe sich positiv auf ihr Selbstbewusstsein und ihre Organisationskompetenzen ausgewirkt.

Der Schulleiter betonte, die Veranstaltung helfe den Schülern, sich konkret auf ihre Zukunft vorzubereiten. „Ich finde die Idee einer solchen Börse großartig“, so Poeschel. Er lobte zudem, dass die Schüler die von den Ausstellern gezahlten Beiträge nutzen, um ihren Abi-Ball zu finanzieren.

Jahr im Ausland, Studiengänge an der technischen Universität und Praktika in diversen Unternehmen: Die Schüler ließen sich an einzelnen Ständen umfassend beraten. „Hier gibt es viel Spannendes zu entdecken“, freute sich Mika van den Kerkhoff (18) gemeinsam mit Florian Brandt (17). Schüler konnten eine Firma für ihr Wirtschaftspraktikum entdecken und sich über duale Studiengänge informieren. Stina Lener (16) und Anouk Vossen (17) gefiel besonders das breite Angebot der Aussteller. Die Schüler haben am WoBo auch beim Wirtschaftspraktikum sowie während der Schüler-Uni-Tage Gelegenheit, einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen