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Jugendfeuerwehr Pinneberg : Marco Großkopf ist neuer Gruppenleiter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Justin Schöning, Stina Gröning und Marco Großkopf wurden zudem während der Hauptversammlung zu Pinnebergs Jugendfeuerwehrfrauen und –männer des Jahres gekührt.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Bei der Wahl des Jugendgruppenleiters wurde es spannend. Jeder der beiden Kandidaten erhielt acht Stimmen, denn von den 17 Stimmberechtigten hatte sich jemand enthalten. Erst aus dem zweiten Wahlgang ging Marco Großkopf mit neun Stimmen als neuer Leiter der Pinneberger Jugendfeuerwehr hervor. Philip Mörcke wurde einstimmig zum Gruppenführer Eins gekürt. Überzeugende Mehrheiten gab es für Justin Schöning als Gruppenführer Zwei, Marit Anton als wiedergewählte Schriftwartin und Anna-Lena Riez als neue Kassenwartin.

Als Pinnebergs Jugendfeuerwehrfrauen und –männer des Jahres wurden Justin Schöning, Stina Gröning und Marco Großkopf ausgezeichnet. Drei Jugendliche, Jasmin Kröger, Christopher Großkopf und Jonathan Riez, wurden nach erfolgreichem Probejahr offiziell aufgenommen. Andere begannen ihr Probejahr. Insgesamt zählt die Jugendfeuerwehr 21 Mitglieder und hat damit ihre Sollstärke erreicht, teilte Lars Pape mit. Er ist einer der sechs Ausbilder, die sich gemeinsam mit Jugendwartin Nicole Nieber um den Pinneberger Brandschützernachwuchs kümmern.

Ein Pinneberger Aushängeschild

Gökmen Erkara wechselt in den aktiven Feuerwehrdienst über. Vorher hielt der scheidende Gruppenleiter seinen letzten Jahresbericht. Als Highlights hob er das Pfingstzeltlager in Schenefeld, die Abnahme der Leistungsspangen-Prüfung in Pinneberg, den Kreisfeuerwehrtag, einen Besuch des Hansaparks und die Teilnahme am Waldenauer Erntedankfest hervor. Ganz besonders habe der Besuch der Elbtunnel-Feuerwache es der Jugend angetan, begeisterte sich Erkara. Dort durften sie sogar an einer Übung teilnehmen.

Die Gastredner sparten nicht mit Lob für die junge Truppe. Erkara selbst wurde geradezu als Pinneberger Aushängeschild gepriesen, so vorzüglich habe der „stets höfliche und zuvorkommende junge Mann“ seine Aufgabe erledigt, so Nieber. Danach brachte die Jugendwartin es eher derb auf den Punkt: „Kein einziges Mal hat er Scheiße gebaut.“

Sie sei dankbar für so eine tüchtige Jugend, betonte dann auch Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk (CDU) und hob die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr zur Gewinnung des Nachwuchses der aktiven Wehr hervor. Wehrführer Claus Köster lobte den guten Teamgeist und bat schon mal um Mitwirkung beim nächsten Tag der offenen Tür der Pinneberger Wehr. Volker Tank vom Kreisjugendfeuerwehrausschuss warb für zusätzliches Engagement auf Kreisebene. Außerdem gab er die anstehenden Termine des Jahres 2017 bekannt. Vor allem wies er auf die Jubiläumsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes anlässlich des 125-jährigen Bestehens am 10. September hin. 
 

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