Räuberische Erpressung : Mann aus Pinneberg vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im November des vergangenen Jahres in Halstenbek einem Mann ein Küchenmesser an den Hals gehalten zu haben.

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24. Juli 2014, 14:00 Uhr

Pinneberg | Ein 23 Jahre alter Pinneberger muss sich am kommenden Dienstag wegen räuberischer Erpressung vor der Ersten Großen Strafkammer am Landgericht Itzehoe verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im November des vergangenen Jahres in Halstenbek einem Mann ein Küchenmesser an den Hals gehalten und die Herausgabe eines Smartphones – ein Samsung Galaxy S2 – sowie Kleingeld erzwungen zu haben. Das teilte Uwe Dreeßen, Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe, gestern mit. „Er soll zu dem Geschädigten gesagt haben, er würde ihn töten, wenn er zur Polizei ginge“, sagte Dreeßen weiter.

Im Fall einer Verurteilung droht dem Pinneberger eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren. Sollte das Gericht entscheiden, dass es sich aufgrund des geringen Werts der Beute um einen minderschweren Fall handle, müsste der mutmaßliche Täter mit einer Freiheitsstrafe von einem bis maximal zehn Jahren rechnen.

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