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„Kultur auf den Halligen“ : Maggie Reilly im Interview

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vor ihrem Auftritt auf Langeneß berichtet die sympathische Sängerin im Interview unter anderem, warum ihr die Nähe zu den Fans so wichtig ist.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 11:00 Uhr

Pinneberg/Langeneß | Neulich im ZDF-Fernsehgarten in Mainz, momentan daheim in Glasgow und am 6. September im Zuge der Veranstaltung „Kultur auf den Halligen“ auf Langeneß. Maggie Reilly ist zur Zeit praktisch ständig auf Achse. Vor ihrem Auftritt auf Langeneß berichtet die sympathische Sängerin im Interview unter anderem, warum ihr die Nähe zu den Fans so wichtig ist und spricht über „Moonlight Shadow“ sowie „To France“, ihre gemeinsamen Hits mit Mike Oldfield.

Was dürfen Zuhörer von Ihrem Auftritt erwarten?
Maggie Reilly Einfach eine gute Show, die hoffentlich alle genießen werden. Songs von meinem aktuellen Album „Heaven Sent“, aber natürlich auch die alten Klassiker wie „Moonlight Shadow“ und „To France“ - es wird alles dabei sein.

Der Name Maggie Reilly wird immer mit den zeitlosen Superhits „Moonlight Shadow“ und „To France“ verbunden sein. Wie wichtig waren diese Hits für Ihre Karriere?
Schwer zu sagen. Ich weiß nicht, wie meine Karriere ohne diese Hits verlaufen wäre. Es ist aber auf alle Fälle eine tolle Sache, solche Welthits singen zu dürfen und auch die Zusammenarbeit mit Mike Oldfield war ein großes Vergnügen.

Wie würden Sie Ihre eigene Musik beschreiben?
Meine Songs spiegeln meine Gefühle wider. Die Lieder drücken aus, was ich erlebe und wie ich etwas wahrnehme. Sie sind also ein Teil meines Lebens.

Häufig geht es in Ihren Songs um die Liebe. Ist Ihnen dieses Thema besonders wichtig?
Die Liebe ist das Wichtigste überhaupt. Ohne sie ist das Leben nicht lebenswert. Jeder empfindet Liebe - für den eigenen Partner, Freunde, Haustiere oder auch die Natur. Oder kann sich irgendjemand ein Leben ohne Liebe vorstellen?

Sie sind oft in Deutschland. Was mögen Sie an unserem Land besonders?
Es ist ein großes Land, in dem es viel zu sehen gibt und in dem ich immer wieder gern bin. Ich fühle mich in Deutschland einfach wohl, weil die Menschen zu mir sehr herzlich sind. Besonders mag ich Hamburg. Aber auch Städte wie Berlin und München sind wunderschön. Einer der größten Vorzüge meines Jobs ist ohnehin, dass ich viel unterwegs bin. Ich liebe das Reisen.

Fans kennen vor allem den Star. Wie ist die private Maggie Reilly?
Nicht anders als die Musikerin. Ich bin ein völlig normaler Typ. Mir ist es wichtig, mit anderen respektvoll und höflich umzugehen. Ich behandele jeden so, wie ich selbst behandelt werden möchte.

Wie wichtig ist Ihnen die Nähe zu den Fans?
Sehr wichtig. Ich finde es schön, dass sich die Menschen nicht nur für meine Musik, sondern auch für den Menschen dahinter interessieren. Und über mich erfahren sie am meisten, wenn sie direkt mit mir sprechen.

Sie sind schon seit Jahrzehnten Teil des Musikgeschäfts. Was hat sich verändert?
Es ist in etlichen Bereichen größer und leider teilweise auch unpersönlicher geworden. Bei den Konzerten in den großen Hallen und Stadien gibt es doch kaum noch Kontakt zwischen den Musikern und dem Publikum. Das finde ich schade, denn dieser Kontakt gehört für mich einfach dazu. Eines ist für mich immer gleich geblieben: Am schönsten finde ich es, auf der Bühne zu stehen und live zu singen.

Der Pinneberger A. Beig-Verlag, Herausgeber dieser Zeitung, bietet in Zusammenarbeit mit Wild Heart Management, In Concert und Busreisen Tholen für Sonnabend, 6. September, eine exklusive  Tour für Leser zum Konzert von Maggie Reilly im Zuge der Veranstaltung „Kultur auf den Halligen“ nach Langeneß an. Zum Preis von 89 Euro beinhaltet dieses Angebot die Busfahrt ab Pinneberg beziehungsweise  Elmshorn nach Schüttsiel, die Überfahrt mit der Fähre nach Langeneß, die Eintrittskarte zum Konzert, ein Barbecue vor Ort, ein Treffen mit Maggie Reilly (Meet & Greet), je ein von Maggie Reilly persönlich signiertes Exemplar ihres aktuellen Albums „Heaven Sent“ sowie die Rückreise nach Pinneberg und Elmshorn.
Der Bus startet um 11 Uhr  vom Gelände des Pinneberger A. Beig-Verlags, Damm 9-19, und um 11.30 Uhr vom ZOB in Elmshorn. Die Teilnehmer werden um 15 Uhr zur Hallig übersetzen. Das Barbecue ist für 17 bis 19 Uhr  geplant. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Die Ankunft in Pinneberg wird gegen 1.30 Uhr sein.
Das exklusive Angebot ist begrenzt. Der Vorverkauf für die Tickets in den Geschäftsstellen des A. Beig-Verlags in Pinneberg  (Damm 9-19) und Elmshorn (Schulstraße 62-66) beginnt am Mittwoch, 19. August, und endet am Montag, 1. September.
Maggie Reilly wurde 1957 im schottischen Glasgow geboren. Schon in jungen Jahren begleitete sie ihren Vater, den Sänger Danny Reilly zu Konzerten. In Glasgow lernte sie Stuart McKillop kennen und wurde Mitglied in der von ihm gegründeten Band Joe Cool, die sich später nach einigen personellen Veränderungen Cado Belle nannte. Mit dieser Gruppe veröffentlichte Maggie Reilly ihr erstes Album. 1980 lernte die Sängerin durch ihren Ehemann und Toningenieur Chrys Lindop den Musiker Mike Oldfield kennen. Mit „Moonlight Shadow“ gelang Reilly der Durchbruch. Außer mit Mike Oldfield arbeitete die Schottin auch mit anderen Musikern wie Art Garfunkel und George Harrison zusammen. Ende der 1980er Jahre nahm sich Reilly  eine Auszeit. Die Familie stand im Mittelpunkt. Doch 1992 meldete sie sich fulminant zurück. Die erste Single „Everytime We Touch“ wurde international zum Chartstürmer. Weitere Alben folgten. Die jüngste Veröffentlichung „Heaven Sent“ erschien im Oktober 2013. (thk)
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