Lübbecke: Neuer BSE-Fall in Deutschland

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05. Februar 2014, 17:18 Uhr

Kontrolleure haben binnen weniger Wochen den bundesweit zweiten Fall von Rinderwahnsinn nach fünf Jahren Ruhe entdeckt. Bei der Schlachtung einer elfjährigen Kuh im ostwestfälischen Lübbecke sei die atypische BSE nachgewiesen worden, teilte der Kreis Minden-Lübbecke gestern in Minden mit. Es handele sich um eine seltene Einzeltiererkrankung. Verbraucher seien nicht gefährdet. BSE (Bovine spongiforme Encephalopathie) ist auch als „Rinderwahnsinn“ bekannt.

Die Kuh stammt den Angaben zufolge aus dem brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland. Im Bundesland Brandenburg war im Januar der erste BSE-Fall seit 2009 aufgetreten. Eine Verbindung der beiden Fälle ist nicht bekannt. Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit geht von einem Zufall aus.

Die atypische BSE kann spontan bei älteren Tieren auftreten und steht im Gegensatz zur klassischen BSE nicht im Zusammenhang mit infektiösem Futter.

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