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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 09:13 Uhr

Lotsen für den Weg ins Berufsleben

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Projekt: Agentur für Arbeit und GuGs kooperieren

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 16:47 Uhr

Der Weg aus der Schule in den Beruf wird immer unübersichtlicher. Schulen und die Agentur für Arbeit steuern seit Jahren gemeinsam dagegen an. Seit Anfang dieses Schuljahres wird diese Zusammenarbeit immer häufiger mit Kooperationsvereinbarungen besiegelt. Die GuGs in Quellental hat gestern als siebte Schule im Kreis Pinneberg einen solchen Vertrag abgeschlossen.

Bis Ende des Schuljahres werden alle Grund- und Gemeinschaftsschulen sowie Regionalschulen im Kreis erfasst sein, hofft Uwe Schäfer, Teamleiter für Berufsberatung an der Elmshorner Agentur.

Die Abmachung sei eine konsequente Weiterentwicklung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur, hob Schulleiter Thomas Gerdes hervor. Er lobte vor allem den Einsatz von Berufsberaterin Andrea Wirths, die einen Tag pro Monat in der Schule „Sprechstunde“ hält. Lehrer haben die Möglichkeit, ihre Schüler zu Einzelgesprächen zu schicken. Aber immer häufiger komme es auch vor, dass die Jungen und Mädchen von sich aus an Wirths’ Tür klopfen und um eine Beratung bitten.

Die Berufsberaterin stellt dabei immer wieder fest, wie schwer es den jungen Leuten fällt, ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken abzuschätzen: „Sie wissen meist gar nicht, was sie auf dem Kasten haben.“

Das ist auch die Erfahrung von Anne Vogel, an der GuGs für die Koordination der Berufsorientierung verantwortlich. Ihr gemeinsames Coaching müsse deshalb den Schülern möglichst frühzeitig zur Verfügung stehen, stimmten die Vertreter der Schule und der Arbeitsagentur überein. Umso wichtiger sei es, diese Zusammenarbeit vertraglich auf eine verbindliche und verlässliche Grundlage zustellen.

> www.gugs-im-quellental.de


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