Wirtschaftshochschule feiert 25. Geburtstag : Lobeshymnen für die Nordakademie in Elmshorn

„Trotz stetig steigender Studierendenzahlen und der Ausweitung des Lehrbetriebs stehen in der Nordakademie die Qualität und nicht die Quantität der Lehre im Vordergrund', lobte Ministerpräsident Daniel Günther das Konzept der Hochschule.
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„Trotz stetig steigender Studierendenzahlen und der Ausweitung des Lehrbetriebs stehen in der Nordakademie die Qualität und nicht die Quantität der Lehre im Vordergrund", lobte Ministerpräsident Daniel Günther das Konzept der Hochschule.

Seit der Gründung 1993 haben mehr als 5000 Studierende ihren Abschluss gemacht. Ministerpräsident Daniel Günther hält Festrede.

shz.de von
08. März 2018, 10:15 Uhr

Elmshorn | Das Vierteljahrhundert Erfolgsgeschichte einer der größten privaten Hochschulen in Deutschland wurde am Mittwoch mit einem großen Festakt gefeiert. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) war aus Kiel angereist und betonte in seiner Festrede die „bemerkenswerte Erfolgsgeschichte“ der angesehenen Hochschule.

„Es ist das Verdienst der Wirtschaft in Norddeutschland, dass diese Hochschule mit ihren praxisnahen Studiengängen und exzellenten Studienbedingungen Teil unserer Hochschullandschaft ist“, sagte Günther. Die Landesregierung habe diesen Weg von Anfang an begleitet und werde dies auch künftig tun, sagte Günther im dichtbesetzten Audimax vor mehreren hundert Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. „Trotz stetig steigender Studierendenzahlen und der Ausweitung des Lehrbetriebs stehen in der Nordakademie die Qualität und nicht die Quantität der Lehre im Vordergrund“, so der Ministerpräsident. Der Regierungschef würdigte zudem die innovativen Studiengänge und Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gerade die Digitalisierung biete Chancen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern „Auch auf diesem Wege trägt die Nordakademie ihren Teil zu einer erfolgreichen Zukunft im echten Norden bei“, so Günther.

Dass die Nordakademie nicht nur aus Sicht des Landesvaters ein Erfolgsprojekt ist, wurde auch dadurch deutlich, dass alle neun Redner im Laufe der fast zweistündigen Veranstaltung durchweg Lobeshymnen anstimmten.

Lehrbetrieb startete in Pinneberg

Im Februar 1993 wurde unter Federführung des Arbeitgeberverbandes Nordmetall die Hochschule der Wirtschaft von norddeutschen Unternehmen gegründet. Damals startete der Lehrbetrieb mit knapp 200 Studenten in gemieteten Räumen am S-Bahnhof Pinneberg. Heute unterhält die Hochschule einen modernen Campus für 1500 Studierende in Elmshorn und hat einen Standort mit 700 Studienplätzen im Dockland Hamburg. Nordmetall-Präsident Thomas Lambusch würdigte das stete Wachstum der Hochschule „von der Wirtschaft für die Wirtschaft“. Von anfänglich einem Studiengang, drei Mitarbeitern und einigen Dutzend Kooperationsbetrieben ist die Nordakademie auf bemerkenswerte 15 Studiengänge, über 100 Mitarbeiter und 800 Kooperationsbetrieben gewachsen. „Die mehr als 5000 Alumni der Hochschule stehen für akademische Klasse im Norden. Und die Nordakademie steht für Bildungsqualität Made in Schleswig-Holstein und Hamburg“, sagte Lambusch in seinem Grußwort am Rednerpult.

Der Vorstandsvorsitzende und damalige Gründungsrektor Prof. Dr. Georg Plate.
Foto: Mustafa Qayumi

Der Vorstandsvorsitzende und damalige Gründungsrektor Prof. Dr. Georg Plate.

 

Der Vorstandsvorsitzende und damalige Gründungsrektor Prof. Dr. Georg Plate ließ in seinem Beitrag „25 Jahre Nordakademie – ein Rückblick in Dankbarkeit“ das Vierteljahrhundert der Bildungseinrichtung aus seiner Sicht passieren. „Wir freuen uns über eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, die unsere kühnsten Träume übertroffen hat“, so das begeisterte Fazit des Gründungsrektors. Zum Erfolg trug auch eine äußerst positive Bewertung der Hochschule durch den Wissenschaftsrat bei. Heute ist die Nordakademie eine der größten privaten Hochschulen in Deutschland und damit hervorragend für die Zukunft aufgestellt. „Das nächste Vierteljahrhundert kann kommen“, sagt Vorstandsvorsitzender Plate zuversichtlich.

Hochschulen in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein unterhält neun staatliche Hochschulen. Dazu gehören drei Universitäten, von denen die größte die Christian-Abrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist, sowie die Universitäten in Flensburg und Lübeck. Hinzu kommen die Musikhochschule Lübeck, die Muthesius Kunsthochschule Kiel, die staatliche Hochschule Flensburg, drei staatliche Fachhochschulen in Heide, Kiel und Lübeck sowie zwei  private Fachhochschulen: die  im Kreis Pinneberg angesiedelt sind. Es handelt sich hierbei um die  Fachhochschule Wedel und die Nordakademie – Hochschule für Wirtschaft Elmshorn. Daneben bietet die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz und in Reinfeld Studiengänge an. 62.000 Studierende nutzen derzeit das  Bildungsangebot der schleswig-holsteinischen Hochschulen, davon studieren rund 37.000 an den Universitäten in Kiel, Lübeck und Flensburg.

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