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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 22:12 Uhr

Bönningstedt : Liga-Sportplatz ist vertrocknet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Drei Bönningstedter Spielstätten hängen an derselben Beregnungsanlage – Defekt auf dem ersten Platz verhindert Bewässerung.

von
erstellt am 02.Aug.2014 | 14:00 Uhr

Bönningstedt | Der Bönningstedter Gemeindevertreter Rolf Lammert (CDU) machte in der Einwohnerfragestunde des Bauausschusses keinen Hehl daraus, dass er sauer ist: „Sie fügen den beiden Sportplätzen erheblichen Schaden zu“, richtete sich Lammert an die amtierende Bürgermeisterin Anke Rohwer-Landberg (BfB).

Der Hintergrund: Die anhaltenden sommerlichen Temperaturen machen das Bewässern des Rasens der drei Sportplätze notwendig. Die Wasserleitung führt zunächst zum so genannten Amtssportplatz, der überwiegend von der Schule Rugenbergen genutzt wird, und von dort weiter zum Ligaplatz und dem zweiten Sportplatz des SV Rugenbergen. Doch die Beregnungsanlage ist defekt.

„Die Anlage wird über den Amtsplatz gesteuert – wenn dort etwas kaputt ist, fehlt der Druck auf der Leitung und die anderen Plätze können nicht bewässert werden“, erklärt Lammert das Problem im Gespräch mit dieser Zeitung. Er habe deshalb Rohwer-Landberg schriftlich gebeten, eine Firma mit der Suche nach der Fehlerquelle zu beauftragen. Das Auftragsvolumen betrage etwa 300 Euro. Doch Rohwer-Landberg habe abgelehnt.

„Der Sportplatz gehört zur Schule, die Schule wird vom Amt Pinnau verwaltet, Auftraggeber muss deswegen das Amt Pinnau sein und nicht der Bürgermeister“, sagt dagegen Rohwer-Landberg. Detlev Brüggemann, Verwaltungschef des Amtes, bestätigt, dass nach derzeitigem Sachstand das Amt für den Sportplatz zuständig ist. Von der defekten Beregnungsanlage habe er jedoch noch nichts gehört.

Auch der zuständige Mitarbeiter Thorsten Eggers ist erstaunt: „Dem Amt ist nichts bekannt, wir haben weder von der Schule, noch vom Sportverein oder dem Platzwart Informationen darüber bekommen“, sagt Eggers. Selbstverständlich würde er umgehend den Auftrag zur Ermittlung der Schadensursache erteilen, sobald ihm dieser vorliege. „Wir können ja nicht zulassen, dass die anderen Plätze Schaden nehmen“, so Eggers weiter.

Jetzt will Lammert selbst unverzüglich das Amt Pinnau informieren. „Ich verstehe nicht, warum das nicht schon längst geschehen ist“, sagt er. Schließlich seien die Reparaturkosten mit voraussichtlich 1000 Euro deutlich geringer als ein neuer Rasen.

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