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Julian Prégardien in Pinneberg : Lieder an die Geliebte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Pinnebergs Kulturverein holt den Sänger Julian Prégardien am 25. Oktober in den Ratssaal der Kreisstadt. Auf dem Programm stehen lustige, lyrische und melancholische Lieder von Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber, Franz Schubert und Hugo Wolf.

Das krause blonde Haar über die Stirn zurückgekämmt, darunter blitzende, helle Augen. Das ist Julian Prégardien, Sohn des berühmten Liedsängers Christoph Prégardien. Seit einigen Jahren ist der 29-jährige Tenor in den Fußstapfen seines Vaters unterwegs. Am Freitag, 25. Oktober, führt ihn sein Weg nach oben auf der musikalischen Karriereleiter auch in Pinneberg vorbei: Für das nächsten Konzert des Pinneberger Kulturvereins lädt Prégardien gemeinsam mit Pianist Christoph Schnackertz zum Liederabend ab 20 Uhr in den Ratssaal.

Unter dem Motto „An die Geliebte“ – ein Thema, das wohl jeden Komponisten im Laufe der Zeit beschäftigt hat – stehen lustige, lyrische und melancholische Lieder von Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber, Franz Schubert und Hugo Wolf auf dem Programm. Den Anfang macht Beethovens Klassisches „An die ferne Geliebte“ (op. 98), danach ereifern sich die Romantiker. Einen Querfeldeinmarsch durch die Achterbahn der Gefühle bietet Webers „Die vier Temperamente beim Verlust der Geliebten“ (op. 46).

Schwermut und Sehnsucht hat Liedermeister Schubert mit seinen Liedern nach Johann Wolfgang von Goethe und Ernst Schulze im Gepäck, darunter das lyrisch-elegische „Erster Verlust“ (D 226). Den Abschluss bilden Wolfs Lieder nach Eduard Mörike mit dem namensgebenden „An die Geliebte“. Prégardien ist mit unterschiedlichen Ausschnitten aus diesem Repertoire zur Freude der Liedfans und Verzückung der Musikkritiker schon in ganz Europa unterwegs gewesen. „Geschichtenerzähler“, „natürliche Schlichtheit im Ausdruck“, „packende Dringlichkeit und Dramatik“ sind nur einige, der vielen Schlagworte, mit denen Prégardiens beeindruckende Interpretationen belegt wurden.

Wer sich selbst ein Bild von dem jungen Künstler mit dem sympathischen Lächeln machen will, der reserviert bei der Buchhandlung „bücherwurm“ an der Dingstätte oder unter der Telefonnummer (0 41 01) 2 32 11 Karten zu 15 Euro. Mit viel Glück hat auch die Abendkasse noch Restkarten parat. Die Führungskrise beim Pinneberger Kulturverein geht derweil einem guten Ende entgegen. In Kürze wird über die Vorstandsnachfolge entschieden, sodass beim nächsten Konzert mit einem Ergebnis zu rechnen ist.

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erstellt am 15.Okt.2013 | 16:14 Uhr

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