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Kreis Pinneberg : Lieblingsplätze im Grünen in der Region

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, hat fünf Orte ausgesucht.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2015 | 13:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Entspannen, erleben, entschleunigen –  das ist das Motto mit dem die 99 Lieblingsplätze im Grünen rund um Hamburg in einer Broschüre vorgestellt werden. Die Metropolregion Hamburg präsentiert darin für das  Jahr 2015 besondere Plätze. Dies geschah in Zusammenarbeit mit regionalen Prominenten. Aufgegliedert sind die Orte jeweils nach Kreisen, wobei in jedem Kreis fünf Plätze benannt wurden. Im Kreis Pinneberg hat diese Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, ausgewählt. Für ihn sind die schönsten Plätze das Rosarium in  Uetersen, die Doppelallee in Seestermühe, die Liether Kalkgrube, das Arboretum in Ellerhoop und der Obstgarten Haseldorf. Der Rosengarten, so Schoppa, fasziniere ihn immer wieder mit der Vielfalt an vorhandenen Blüten. Die Doppelallee sei eine der schönsten, die er je gesehen habe. In der Kalkgrube, sagt er, könnten Besucher so richtig abschalten und einen Einblick in die Erdgeschichte erhalten. Wer hingegen den Wechsel der Jahreszeiten erleben möchte, sei  im Arboretum richtig und im Obstgarten könnten Freunde regionaler Obstsorten  nicht nur  knackige Äpfel, sondern auch Pflaumen und Birnen jenseits der Supermarktsorten genießen. Kurzum: „Alle Plätze haben ihren besonderen Charme“, sagt Schoppa.

Diejenigen, die die Schönheit von Pflanzen betrachten möchten, oder erfahren wollen, wie groß Bäume werden  und wie schnell diverse Pflanzen  wachsen, für die ist die Norddeutsche Gartenschau „Arboretum“ in Ellerhoop genau der richtige Ort. Der Baumpark  bietet den Besuchern auf einer Fläche von 17,5 Hektar, von der acht begehbar sind, unterschiedliche Eindrücke. Richard Bischoff, Mitarbeiter im Arboretum Ellerhoop, erläutert etwa zum Riesenbambus, dass er pro Tag  bis zu 47 Zentimeter wächst.
Diejenigen, die die Schönheit von Pflanzen betrachten möchten, oder erfahren wollen, wie groß Bäume werden und wie schnell diverse Pflanzen wachsen, für die ist die Norddeutsche Gartenschau „Arboretum“ in Ellerhoop genau der richtige Ort. Der Baumpark bietet den Besuchern auf einer Fläche von 17,5 Hektar, von der acht begehbar sind, unterschiedliche Eindrücke. Richard Bischoff, Mitarbeiter im Arboretum Ellerhoop, erläutert etwa zum Riesenbambus, dass er pro Tag bis zu 47 Zentimeter wächst.
„Ich schaue den Äpfeln gern beim Herunterfallen zu. Außerdem ist es hier super idyllisch.“ sagt Conny Kirstein, Naturerlebnispädagogin aus Hamburg.  Mit einer Fläche von zirka  zwei Hektar ist der Obstgarten in Haseldorf der größte öffentlich zugängliche Deutschlands. Dort kann sich jeder Besucher für den Eigenbedarf an den etwa 180 verschiedenen lokalen, alten Obstsorten wie Äpfel, Pflaumen und Birnen bedienen. Einzige Voraussetzung: Das Obst muss reif sein. Dann steht dem Genuss nichts im Weg.
„Ich schaue den Äpfeln gern beim Herunterfallen zu. Außerdem ist es hier super idyllisch.“ sagt Conny Kirstein, Naturerlebnispädagogin aus Hamburg. Mit einer Fläche von zirka zwei Hektar ist der Obstgarten in Haseldorf der größte öffentlich zugängliche Deutschlands. Dort kann sich jeder Besucher für den Eigenbedarf an den etwa 180 verschiedenen lokalen, alten Obstsorten wie Äpfel, Pflaumen und Birnen bedienen. Einzige Voraussetzung: Das Obst muss reif sein. Dann steht dem Genuss nichts im Weg.
Mehr als 900 Rosensorten zeigen sich im Rosarium in Uetersen in ihrer ganzen Pracht. Es ist mit einer Fläche von  sieben Hektar der größte Rosengarten Norddeutschlands. Die deutsche Rosenzucht steht im Mittelpunkt. Der Kreis Pinneberg ist durch die Zucht von Rosen rund um den Globus bekannt. Dort werden jährlich zirka 20 Millionen Pflanzen gezogen und einige exportiert. Das Rosarium ist eine öffentliche Parkanlage ohne Öffnungszeiten, die jederzeit für ausgiebige Spaziergänge besucht werden kann.
Mehr als 900 Rosensorten zeigen sich im Rosarium in Uetersen in ihrer ganzen Pracht. Es ist mit einer Fläche von sieben Hektar der größte Rosengarten Norddeutschlands. Die deutsche Rosenzucht steht im Mittelpunkt. Der Kreis Pinneberg ist durch die Zucht von Rosen rund um den Globus bekannt. Dort werden jährlich zirka 20 Millionen Pflanzen gezogen und einige exportiert. Das Rosarium ist eine öffentliche Parkanlage ohne Öffnungszeiten, die jederzeit für ausgiebige Spaziergänge besucht werden kann.
Auf einer Länge von 700 Metern erstrecken sich 580Linden. Sie sind  jeweils etwa 300 Jahre alt. Die Bäume stehen in vier Reihen und bilden die Doppelallee auf dem Gut Seestermühe. Besucher in der Region sollten sich auf einen Spaziergang einlassen. Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, nennt sie „die schönste Allee, die ich je gesehen habe“. Die Doppelallee wurde 2010 zur Siegerin im Alleenwettbewerb des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes gekürt.
Auf einer Länge von 700 Metern erstrecken sich 580Linden. Sie sind jeweils etwa 300 Jahre alt. Die Bäume stehen in vier Reihen und bilden die Doppelallee auf dem Gut Seestermühe. Besucher in der Region sollten sich auf einen Spaziergang einlassen. Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, nennt sie „die schönste Allee, die ich je gesehen habe“. Die Doppelallee wurde 2010 zur Siegerin im Alleenwettbewerb des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes gekürt.
Früher wurde dort Düngekalk abgebaut, doch heute ist die Liether Kalkgrube als Naturschutzgebiet und Nationales Geotop unter Schutz gestellt – und nicht nur ein Idyll für Ausflügler. Das Areal  bietet eine einmalige geowissenschaftliche Kostbarkeit sowie Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Dieser Ort ist somit für jeden geeignet, der Entspannung sucht.
 Aber auch für Hobbygeologen wird viel geboten. Sie können dort die ältesten, aufgeschlossenen geologischen Gesteinsschichten bewundern, da diese in Klein Nordende an die Oberfläche gestiegen sind.
Früher wurde dort Düngekalk abgebaut, doch heute ist die Liether Kalkgrube als Naturschutzgebiet und Nationales Geotop unter Schutz gestellt – und nicht nur ein Idyll für Ausflügler. Das Areal bietet eine einmalige geowissenschaftliche Kostbarkeit sowie Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Dieser Ort ist somit für jeden geeignet, der Entspannung sucht. Aber auch für Hobbygeologen wird viel geboten. Sie können dort die ältesten, aufgeschlossenen geologischen Gesteinsschichten bewundern, da diese in Klein Nordende an die Oberfläche gestiegen sind.
Arboretum: Thiensen 4, Ellerhoop.
Kalkgrube: Langengang, Klein Nordende.
Obstgarten: Haseldorf, Fußweg ab Hafengelände.
Doppelallee: Schulstraße 15, Seestermühe.
Rosarium: Wassermühlenstraße 7, Uetersen.
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