Hasloh : Leistungen stehen auf dem Prüfstand

Alle Fachauschüsse der Gemeinde beschäftigen sich derzeit mit dem ersten Entwurf des Haushaltsplans für 2015.
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Alle Fachauschüsse der Gemeinde beschäftigen sich derzeit mit dem ersten Entwurf des Haushaltsplans für 2015.

Der Sozialausschuss in Hasloh berät derzeit über den Haushaltsplan.

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26. September 2014, 12:00 Uhr

Hasloh | Die Gemeinde Hasloh muss sparen: Das Haushaltsdefizit im kommenden Jahr beträgt nach jetzigem Stand laut dem Finanzausschussvorsitzenden Gunnar Schacht (SPD) mehr als eine Million Euro. Alle Fachauschüsse der Gemeinde beschäftigen sich deshalb derzeit mit dem ersten Entwurf des Haushaltsplans für 2015.

„Die Frage ist, wo wir überhaupt Einsparpotenzial haben“, begann die Vorsitzende Anne Worthmann (CDU) die Debatte. Vom vorgeschlagenen Gesamtetat des Sozialausschusses – 889.500 Euro – seien 84 Prozent Pflichtausgaben, an denen nichts geändert werden könne, so Worthmann. Darunter summieren sich etwa die Zuschüsse für den Robinson-Kindergarten, den Waldkindergarten und die evangelische Kindertagesstätte schon auf etwa 627.000 Euro.

„Auch die im Haushalt eingestellten zusätzlichen Kosten für Asylbewerber von 40.000 Euro können wir nicht streichen – auch wenn wir hoffen, dass mit der Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge in Hasloh deutlich weniger benötigen“, so Worthmann.

Reduziert wurde dagegen die Summe der Zuschüsse an Eltern für Kinder, die in Tagespflege betreut werden. Statt 27.000 Euro stehen nur noch 10 000 Euro bereit. „Diese Kosten werden jetzt größtenteils vom Kreis übernommen. Dennoch kann es sein, dass wir mit Notfällen konfrontiert werden, also streichen wir den Posten nicht komplett“, waren sich die Ausschussmitglieder einig.

Ebenfalls verringert wurde der Ansatz von 37.000 Euro, der für die Kostenübernahme bei auswärtiger Unterbringung von Krippen- und Kindergartenkindern bereit gestellt werden sollte. Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) schlug vor, den Betrag auf 20.000 Euro zu reduzieren, da durch den Bau der Neuen Kita mit weniger Bedarf zu rechnen sei. Das Votum der Mitglieder folgte dem Vorschlag einstimmig.

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