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Pinneberger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 07:08 Uhr

LED-Licht: Das lohnt sich richtig

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Pilotprojekt an der Grundschule Altgemeinde: Stromkosten um 75 Prozent gesenkt / Positives Echo von Lehrern und Schülern

shz.de von
erstellt am 23.Mär.2016 | 16:00 Uhr

Der Einsatz von LED-Licht in Schenefelds Schulen: Bisher war die Stadt eher zurückhaltend, hatte nur am Gymnasium drei sanierte Klassenräume auf LED-Leuchten umgerüstet. Doch das könnte sich jetzt schnell ändern. Denn der Einsatz von LED in Klassenräumen lohnt sich richtig.

Laut Bauamtsmitarbeiter Helge Feber wurden an der Grundschule Altgemeinde die Stromkosten im Vergleich zu herkömmlichen Neonleuchten um 75 Prozent reduziert.


Zwei Klassen umgerüstet


An der Grundschule war auf Wunsch der Politik ein Pilotprojekt gestartet. Zwei Klassenräume wurden auf LED umgerüstet. Die Verbrauchswerte wurden dann mit einem herkömmlichen Klassenzimmer verglichen. Laut Feber war das Echo auf den LED-Einsatz bei Kindern Eltern und Lehrern „eindeutig positiv“. Die Klassenzimmer seien gut ausgeleuchtet. Genau an diesem Punkt gab es in der Vergangenheit immer wieder Zweifel. Deshalb hatte die Stadt nicht früher auf LED an den Schenefelder Schulen gesetzt.

Für die energetische Sanierung des Schulzentrums Achter de Weiden hatten die Gutachter vorgeschlagen, alle Leuchten am Gymnasium und der Gemeinschaftsschule zu demontieren und durch LED-Lampen zu ersetzen. Die Kosten lägen bei zirka einer Million Euro und hätten sich nach zehn Jahren amortisiert.

Schenefeld auf dem Weg zur LED-City: Seit 2011 wird die Straßenbeleuchtung umgerüstet. Nach und nach wurden 790 Hochdruck-Quecksilber-Dampfleuchten durch energiesparende LED-Lampen ersetzt. In die Umrüstung hat die Stadt mehr als 700  000 Euro investiert, 114  000 Euro gab es an Zuschüssen aus Bundesmitteln. Verglichen mit den Ausgaben in 2013 hat die Stadt im vergangenen Jahr bei der Straßenbeleuchtung zirka 80  000 Euro gespart.

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