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Mensch des Jahres : „Le Président“ aus Elmshorn ist eine Runde weiter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die „Menschen des Jahres 2015“ aus dem Kreis Pinneberg sind für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Die Leser schicken Jens Jähne in den Landesentscheid.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Pinneberg | Er hat kurz innegehalten und eine Träne verdrückt: Jens Jähne, Vorsitzender des Freundeskreises Knechtsche Hallen in Elmshorn, war gerührt. „Le Président“ nennen sie ihn. So sprach Laudatorin Irina Noack, selbst Mitglied in dem Verein, den „Menschen des Jahres 2015“ an. Ihr wohl größtes Kompliment an ihn und sein Wirken: „Mittlerweile wohne ich gern in Elmshorn.“ Jähne habe eine lebendige, dynamische und wachsende Bürgerbewegung ins Rollen gebracht, die Elmshorn so noch nie gesehen habe, sagte Noack.

Für sein Engagement wurde Jähne gestern im Medienhaus A. Beig ausgezeichnet. Doch nicht nur das: Die Leser dieser Zeitung schicken den Elmshorner in die landesweite Wahl zum „Menschen des Jahres 2015“. Er konnte bei der regionalen Abstimmung die meisten Stimmen auf sich vereinen.

Aber Jähne stand nicht allein im Mittelpunkt: Auch Marion Ecke aus Brande-Hörnerkirchen, Gisela Hüllmann aus Tornesch, Heike Bliedung aus Quickborn, Sigrun Klug aus Wedel und Mathias Schmitz aus Schenefeld wurden geehrt. „Sie alle setzen sich täglich ein, engagieren sich, kämpfen für etwas, damit unser Gemeinwesen jeden Tag ein wenig besser wird“, sagte Thomas Klink, Chef vom Dienst dieser Zeitung.

Die „Menschen des Jahres“ eint ihr Einsatz. Ihre Geduld. Ihre Hartnäckigkeit. „Wir sind noch nicht am Ende“, versprach etwa Hüllmann, die für Pinneberg, Prisdorf und Tornesch mit ihrer Bürgerinitiative „Dorfbahnhof – Nein Danke!“ für mehr Bahnhalte kämpft. Sie tut damit auch etwas für sich selbst: „Es ist eine unglaubliche Erfüllung, die man gar nicht beschreiben kann“, sagte sie.

Alle geben zudem etwas sehr wertvolles her: Zeit. Sie bringe sie gern auf, um Kindern eine Anlaufstelle zu geben“, sagte Bliedung, die „Mutter“ der „Spiel-i-othek“ in Quickborn. Auch Jähne würde trotz seiner vielen anderen Aufgaben nicht müde, sich für den neuen Elsmhorner Stadtteil einzusetzen, sagte Laudatorin und Mitstreiterin Noack.

Jähne war überwältigt. „Ich sehe mich als Gesicht der Bewegung“, sagte der Vorsitzende des Freundeskreises Knechtsche Hallen, und fügte an: „Was wir geschafft haben, ist phänomenal. Wir entwickeln eine neue Kultur der Beteiligung mitten im Herzen von Elmshorn.“

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