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Kreis Pinneberg : Landesstraße 76 wird saniert – Verkehrsinfarkt droht

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fest steht, dass sich die Region außer auf den Ausbau der A7 im kommenden Jahr auf noch eine Großbaustelle einrichten muss, die sich ebenfalls auf das gesamte Kreisgebiet auswirken dürfte.

Kreis Pinneberg | Kann ein Verkehrsinfarkt im Kreis Pinneberg noch verhindert werden? Fest steht, dass sich die Region außer auf den Ausbau der A7 im kommenden Jahr auf noch eine Großbaustelle einrichten muss, die sich ebenfalls auf das gesamte Kreisgebiet auswirken dürfte: Borstel-Hohenradens Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) teilte am Donnerstagabend im Bau-, Wege- und Umweltausschuss mit, dass die Landesstraße 76, die Pinneberg und Quickborn miteinander verbindet, ab dem Frühjahr auf neun Kilometern zwischen Borstel-Hohenraden und Quickborn abschnittsweise neu asphaltiert wird. Die Bauzeit betrage vermutlich sechs Monate. Entsprechende Informationen hätten das Amt Pinnau und die Gemeinde vom Land erhalten.

Während der Bauzeit solle die Straße nach Rahns Kenntnis abschnittsweise voll gesperrt sein. „Das wäre nicht nur für unsere Gemeinde eine ungeheure Belastung“, sagte der Bürgermeister. Zirka 10.000 Fahrzeuge fahren Rahn zufolge pro Tag durch den Ort. Die Straße wird auch von Lastkraftwagen genutzt, die von der A23 abfahren und zur Bundesstraße 4, der Kieler Straße in Quickborn, wollen.

Umleitungsstrecken und Kosten stehen laut Kai-Uwe Schacht, Leiter der Niederlassung Itzehoe des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, noch nicht fest. Dafür seien die Planungen nicht weit genug fortgeschritten. Ob eine Vollsperrung erforderlich ist, könne er auch noch nicht sagen. Auszuschließen sei das jedoch nicht. Anfang 2015 wisse er vermutlich mehr. Schacht sagte gegenüber dieser Zeitung zu, dass die Entscheidungen frühzeitig an die Bürger kommuniziert werden.

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erstellt am 08.Nov.2014 | 14:00 Uhr

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