Land will Zusatzräume finanzieren

Ines Strehlau (Grüne, links) ließ sich gestern am Wolfgang-Borchert-Gymnasium darüber informieren, wo der sprichwörtliche Schuh drückt. Gesprächspartner waren Lars Kopenhagen (Schulelternbeirat, von links), Schülersprecher Felix Bernert, Schulleiter Veit Poeschel und Kathleen Unterspann (Grünen-Vorstand Halstenbek).
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Ines Strehlau (Grüne, links) ließ sich gestern am Wolfgang-Borchert-Gymnasium darüber informieren, wo der sprichwörtliche Schuh drückt. Gesprächspartner waren Lars Kopenhagen (Schulelternbeirat, von links), Schülersprecher Felix Bernert, Schulleiter Veit Poeschel und Kathleen Unterspann (Grünen-Vorstand Halstenbek).

Ines Strehlau (Grüne) kündigt Hilfe für Gymnasium an

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13. März 2018, 16:00 Uhr

Das Wolfgang-Borchert-Gymnasium (WoBo) in Halstenbek mit mehr als 1000 Schülern platzt trotz zwei Jahre alten Neubaus aus allen Nähten. Deshalb reagierte gestern Rektor Veit Poeschel auf die Nachricht euphorisch: Ines Strehlau, Chefin des Bildungsausschusses im Kieler Landtag, sagte zu, dass das Land die Finanzierung von vier zusätzlichen Klassenräumen für die Jahrgänge 5 und 6 übernehmen werde.

Durchatmen? Noch nicht ganz. Die Halstenbeker Gemeinderätin und Grünen-Politikerin Ines Strehlau, seit 7.30 Uhr auf Schulvisite unterwegs, betonte, dass die Gemeinde als Schulträger ebenfalls in der Pflicht sei, der Forderung von Poeschel von zehn weiteren Räumen gerecht zu werden. Doch der Rektor sieht Licht am Horizont: „Mitglieder des Schulausschusses, Verwaltung und Schule suchen gemeinsame Lösungen. So kann es gelingen.“

Poeschel entwickelt schon Visionen: Er könne sich vorstellen, dass Anbau, Aufstockung oder separater Trakt auf dem Schulhof denkbar seien. Letzteres würden er, Lehrer und Schüler bevorzugen.

Strehlau, als Mitglied der schwarz-grünen-gelben Landesregierung ganz dicht dran an wichtigen Entscheidungen, nutzte gestern auch die Chance, sich von Lars Kopenhagen, Vorsitzender des Schulelternbeirats, sowie von Abiturient und Schülersprecher Felix Bernert über positive und negative WoBo-Spezifika aufklären zu lassen. Dazu gehörten ein Gesprächskreis zur Offenen Ganztagsschule (OGTS), Unterrichtsbesuche inklusive DaZ-Klasse und Englisch-Kursus in der 9 b, sowie die Begegnung mit Eltern. Fakt ist: Vor fünf Jahren startete die OGTS mit 36 Schülern, aktuell nutzen 300 Schüler bis zur neunten Klasse von 14.30 bis 16 Uhr das Nachmittagsangebot. Kopenhagen und Bernert wollen auch deshalb den Druck nach weiteren Räumen hochhalten. Auch wenn oft improvisiert werden müsse: Für Abiturient Bernert ist das WoBo eine Wohlfühloase. Qualität im Unterricht, das Miteinander von Lehrern und Schülern und die Förderung der Lebenskompetenz seien vorbildlich. Das hörte Strehlau gern.

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