L 76: Frost verzögert Sanierung

Werner Möller (30 Jahre Gemeindevertreter, links), Jutta Heppner (Verabschiedung als Gemeindevertreterin nach 18    Jahren) und Sönke Münster (25 Jahre bei der Feuerwehr) wurden geehrt.
Werner Möller (30 Jahre Gemeindevertreter, links), Jutta Heppner (Verabschiedung als Gemeindevertreterin nach 18 Jahren) und Sönke Münster (25 Jahre bei der Feuerwehr) wurden geehrt.

Hauptverkehrsader wird nicht bis Ende Juni fertig

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29. April 2016, 16:13 Uhr

Der Wintereinbruch in Schleswig-Holstein macht den Bauarbeitern in Borstel-Hohenraden zu schaffen. Wie die stellvertretende Bürgermeisterin Wiebke Dicks (SPD) während der Gemeindevertretung am Mittwochabend bekannt gab, verzögert sich die Sanierung der Landesstraße 76 zwischen Pinneberg und Quickborn. Geplant war, die Sanierung bis Ende Juni abzuschließen. Nun wird der 25. Juli angepeilt. Derzeit erneuert der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr den zweiten etwa zwei Kilometer langen Teilabschnitt.

„Der Einbau der Tragschicht ist fertig“, sagte Dicks. „Um die Binder- und die Deckschicht auftragen zu können, ist aber eine Mindesttemperatur von fünf Grad notwendig.“ Da es aber in den vergangenen Tagen kälter war, ruhten die Baufahrzeuge. Die Binderschicht des aktuellen Bauabschnitts soll in der kommenden Woche aufgetragen werden. Verursacht wurde die Verzögerung auch dadurch, dass sich der Untergrund schwer verdichten ließ und besondere Maschinen notwendig waren. Zusammen ergebe sich eine Verzögerung von drei Wochen. Allerdings soll nach Pfingsten der nächste Bauabschnitt angegangen werden. Die lange Umleitung wird dann verkürzt über die Hochmoorstraße.

Während der Sitzung wurde auch entschieden, dass die AC Planer Gruppe aus Itzehoe den Zuschlag für die Entwicklung eines Dorfentwicklungskonzepts bekommt. Da die Fördermittel der AktivRegion bewilligt wurden, muss die Gemeinde nur 25 Prozent von den veranschlagten 22500 Euro zahlen.

Die Politiker beschlossen auch die Sanierung der Außenfassade der Flüchtlingsunterkunft an der Quickborner Straße, die mit etwa 17000 Euro zu Buche schlagen wird.

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