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Radweg wird erneuert : L 110: Bauarbeiten zwischen Bevern und Ellerhoop

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Baumwurzeln haben den Asphalt zwischen Bevern und Ellerhoop aufgebrochen. Zeitplan wird eingehalten.

shz.de von
erstellt am 31.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Bevern / Ellerhoop | Der Radweg entlang der Landesstraße 110 ist in keinem guten Zustand. Baumwurzeln haben den Asphalt zwischen Bevern und Ellerhoop aufgebrochen und starke Wellen in der Fahrbahn aufgeworfen. An einigen Stellen wurde der Weg bereits mit Pflastersteinen notdürftig ausgebessert. Das alles soll sich bald ändern: Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße 110 zwischen Bevern und Ellerhoop soll auch der Radweg saniert werden. Das berichtete Gunnar Wellmer vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Itzehoe, der für das Projekt verantwortlich ist. Zwischen 150.000 und 160.000 Euro sollen dazu investiert werden.

Dort, wo die Bäume stehen, soll wie an der Landesstraße 76 zwischen Quickborn und Ellerau eine wassergebundene Tragdeckschicht aufgebracht werden. „Die Wurzeln brechen den Asphalt in kurzer Zeit wieder auf“, so Wellmer. Die wassergebundene Deckschicht könne hingegen mit einfachen Bordmitteln gut geflickt werden. Die ausgewählte anthrazitfarbige Struktur passe gut zur Asphaltdecke der Fahrbahn der L110.

Die nicht durchwurzelten Bereiche des Radwegs sollen bis zum Ortseingang Ellerhoop eine neue Asphaltdecke erhalten. Wann der Radweg saniert wird, sei aber noch offen: „Wir versuchen, das während der Bauzeit hinzubekommen“, so Wellmer. „Sonst wird der Radweg nach dem Straßenbau saniert.“

Der Endtermin für den Ausbau der L110 sei nach wie vor der 31. Juli, berichtete der Projektleiter weiter. „Wir sind guter Hoffnung, dass wir Ende Juli unsere Zelte abbrechen können“, sagte er. Mit dem Asphalt-Unterbau sei man aus Richtung Bevern gesehen auf der rechten Fahrbahn-Seite fertig. Am 8. und 9. April werde der pechbelastete Asphalt auf der anderen Seite weggefräst, nach Tonnen verwogen und in eine Aufbereitungsanlage nach Bad Segeberg gebracht. Parallel dazu werde von Bevern aus mit zwei Arbeitskolonnen damit begonnen, die alten Tragschichten auszubauen und die neuen, ungebundenen Tragschichten einzubringen. Im Mai soll dann die untere Asphalt-Tragschicht folgen. An einem Wochenende im Sommer soll dann zudem die obere Asphaltdecke aufgetragen werden. „Die Baustelle ist dann aber noch nicht zu Ende“, so Wellmer.

Fehlen werden noch die Fahrbahnmarkierungen und die Schilder. „Der Beschilderungs- und der Markierungsplan müssen mit dem Kreis abgesprochen werden“, erläuterte Wellmer. Komplett mit Leitplanken eingezäunt soll die L110 dank einer Spezialgenehmigung aber nicht werden, so der Projektleiter weiter.

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