Kurze Beinchen mit viel Grazie

Ballettlehrer Jan Michael Vehstedt präsentiert sich mit einigen seiner Elevinnen auf der Bühne der Klaus-Groth-Schule.
Ballettlehrer Jan Michael Vehstedt präsentiert sich mit einigen seiner Elevinnen auf der Bühne der Klaus-Groth-Schule.

Trotz 17 krankheitsbedingter Ausfälle konnte die Ballettabteilung der VHS Tornesch einen vielseitigen Einblick in ihre Arbeit gewähren

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01. Februar 2018, 17:20 Uhr

Fantasievoll und altersgerecht erteilt Jan Michael Vehstedt Kindern und Jugendlichen in der Ballettschule der Volkshochschule (VHS) Tornesch-Uetersen in verschiedenen Gruppen professionellen Ballettunterricht. Wie viel Freude sie daran haben und zu welchen erstaunlichen Leistungen sie der studierte Balletttänzer und examinierte Tanzpädagoge führt, stellten jüngst etwa 50 Elevinnen und ein Eleve bei einer Aufführung vor Eltern und Freunden in der Aula der Klaus-Groth-Schule unter Beweis.

Bei einigen Tänzen musste Vehstedt kurzfristig die Zusammenstellung der Mitwirkenden ändern, da 17 Kinder, die für ein Mittanzen bei verschiedenen von ihm erarbeiteten Choreografien vorgesehen waren, krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten. Doch Vehstedt und seine Ballettschüler nahmen die Situation gelassen und meisterten sie souverän. Die bei einigen Programmpunkten zusätzlich auf die Bühne gerufenen Kinder freuten sich über ihren nochmaligen Auftritt, nahmen aufmerksam in kurzen Stellproben die Anweisungen entgegen und tanzten mit, als hätten sie an jeder Probe dafür teilgenommen. Mitglieder der Technik-Arbeitsgemeinschaft der Klaus-Groth-Schule tauchten die Ballettkinder auf der Bühne in das richtige Licht und spielten die von Vehstedt für die einzelnen Programmpunkte mitgebrachte Musik.

Den Drei- und Vierjährigen erleichterte der erfahrene Tänzer die korrekte Aufstellung und das Einnehmen verschiedener Ballett-Positionen, die er für die Kleinen als „Sonne“, „Vogel“, „Haus“ oder „Fenster“ bezeichnete, mit farbigen Punkten. Aber auch ohne „Zauberpunkte“ bewegten sich die Jüngsten harmonisch nach Musik, wirbelten mit bunten Tüchern als Vögelchen über die Bühne, tanzten grazil als kleine Schwäne oder temperamentvoll und rhythmusbetont bei „Tarantella“.

Die Ballettkinder im Alter von sechs bis acht Jahren begeisterten mit einem komplizierten Schachteltanz (Pash Pash), Ballett-Elementen und beendeten einen spanischen Tanz zum Teil mit Sprüngen und im Spagat.


Kleine Zuckerfeen    und große Begeisterung

Den „Tanz der Zuckerfeen“ und komplexe Übungen aus dem klassischen Ballett zeigten fünf Mädchen und ein Junge im Alter von acht bis elf Jahren. Die jugendlichen Tänzerinnen Alana, Rebecca und Merle, Alana sogar zusätzlich als Solistin, tanzten klassisches Ballett und die 17-jährige Janina, die 13-jährige Anastasia und die zehnjährige Kea verzauberten die Anwesenden mit Port de bras-Tänzen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Die Elevinnen und der Eleve des klassischen Balletts begeisterten mit ihrer Körperhaltung, fließenden Bewegungen und koordinierten Drehungen sowie mit ihrem Gefühl für Musik und Darstellung.

„Ich bin begeistert, was ihr heute hier geleistet habt“, richtete Vehstedt, der in Blankenese eine eigene Ballettschule und in Wedel in Zusammenarbeit mit dem Musikzentrum Schulauer Hof eine weitere Ballettschule betreibt, sein Lob und seinen Dank an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. Seit acht Jahren lädt er mit seinen Kindergruppen und den Jugendlichen aus der Ballettschule an der VHS Tornesch-Uetersen vor Beginn des Frühjahrssemesters zu einer Aufführung ein, um einen Einblick in den Unterricht zu geben. Das neue Halbjahr beginnt Anfang Februar. Informationen zu einzelnen Ballettkursen werden heute, 1. Februar, von 17 bis 18 Uhr im VHS-Raum 7, Tornescher Hof 2, gegeben.

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