Sportanlage : Kunstrasen: Jetzt heißt es warten auf die Förderzusage

Die Herrenmannschaften des Vereins haben den Platz bereits für die Baumaßnahmen vorbereitet.
Die Herrenmannschaften des Vereins haben den Platz bereits für die Baumaßnahmen vorbereitet.

Neuer Belag auf dem Grandplatz in Tangstedt soll noch dieses Jahr kommen.

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27. Januar 2017, 16:19 Uhr

Tangstedt | Intensiv hat der Tangstedter Sportverein (TSV) im vergangenen Jahr dafür geworben, Unterstützung von der Gemeinde für einen Kunstrasenplatz zu bekommen – mit Erfolg: Im Juni beschloss der Gemeinderat mehrheitlich, 230  000 Euro im Haushalt bereitzustellen. Darüber hinaus übernimmt die Kommune die Bürgschaft für den Kredit, den der Verein aufnehmen muss.

„Der Zuschuss ist die Voraussetzung dafür, dass wir Fördergeld vom Kreissportverband erhalten“, erklärte Stefan Ahrens vom TSV, der sich federführend um die Umsetzung kümmert. Die Anträge sind eingereicht, nun wartet der Verein darauf, dass die förderfähigen Kosten festgestellt werden.

Bereits im November entschied der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur des Kreises Pinneberg, den Tangstedter Kunstrasenplatz auf Antrag des Kreissportverbands auf die Prioritätenliste der Förderungen zu setzen. Die Höhe des Zuschusses beträgt 48  000 Euro in diesem Jahr, weitere 30  000 Euro sollen im kommenden Jahr bereit gestellt werden.

„Sobald der Förderbescheid vorliegt, können wir einen Antrag an den Landessportverband stellen“, erläuterte Ahrens. Deren maximale Fördersumme betrage 60  000 Euro. „In Absprache mit der Behörde haben wir Ende vergangenen Jahres den Bauantrag beim Kreis eingereicht“, berichtete Ahrens weiter. Auch diesen gelte es abzuwarten.

Zwischenzeitlich hat sich auf der Anlage einiges getan: Die Herrenmannschaften bereiteten das Gelände so weit vor, dass sofort nach Eingang der Genehmigungen losgelegt werden kann. „Wir haben einige der umstehenden Bäume fällen müssen, weil die Kosten der Rasenpflege erheblich größer sind, wenn Laub und Samen entfernt werden müssen“, sagte Ahrens.

Im Augenblick allerdings heißt es: warten. „Bevor nicht die förderfähigen Kosten von der zuständigen Stelle des Kreises festgestellt wurden, dürfen wir weder einen Architektenvertrag unterschreiben, noch die Gewerke ausschreiben und schon gar nicht mit dem Bau beginnen“, sagte Ahrens.

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