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Rellingen : Kunsthandwerkmarkt lockt hunderte Besucher ins Rathaus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Aussteller äußern sich zufrieden. Der Förderverein sammelt Geld für einen Orgelneubau.

shz.de von
erstellt am 09.Nov.2015 | 14:00 Uhr

Rellingen | Der Markt „Kunsthandwerk im Rellinger Rathaus“ hat eine langjährige Tradition. Am Wochenende konnten Besucher erneut auf den drei Etagen des Rellinger Rathauses nach „Modernem, Edlem und Originellem“ suchen, und auch vor dem Rathaus waren noch Leckereien und Skulpturen ausgestellt.

Zwischen Filzmäppchen und Hüten, Schals und Schmuck, Holzarbeiten und Keramik, Schokolade und Marmeladen wurden viele Besucher fündig. „Es läuft sehr gut. Das Besondere an diesem Markt ist, dass die Besucher wirklich interessiert sind und viele Fragen zu den Produkten stellen“, sagte Ausstellerin Julia Hühne-Simon, die Schickes und Dekoratives aus Nuno-Filz im Angebot hatte. Eine Meinung, die viele Aussteller teilten. Auch Heide-Luise Döpke mit ihrem handgeschöpften „Papier von hier“ und Sören Doll mit süßen Lollis und Adventskalendern aus seinem „Schoko-Laden“ konnten sich nicht beschweren.

Während an solchen Ständen nach Herzenslust gewühlt werden durfte, galt es bei Hannelore Schnitter Vorsicht walten zu lassen: Hier gab es handgetöpferte Tasen, Teller und Teekannen, liebevoll mit Blumen versehen. „Ich habe selbst getöpfert, die Lasur entwickelt und auch selbst bemalt“, so die Künstlerin. Etwa eine Dreiviertelstunde brauche sie pro Stück – ohne die Brennzeit: Zwei ganze Tage verbringe das Geschirr insgesamt im Ofen.

Der absolute Verkaufsschlager fand sich jedoch an keinem Kunsthandwerkstand: In der Cafeteria im dritten Stock herrschte Dauerbetrieb, denn die selbstgebackenen Kuchen, Schnittchen und Kaffee vom DRK waren der Renner bei den Besuchern. Auch Wohltätigkeitsstände präsentierten sich beim Kunsthandwerkmarkt: Der Lionsclub verkaufte etwa seine Adventskalender im Foyer, und der Förderverein der Rellinger Kirche sammelte Spenden für den Orgelneubau – etliche Orgelpfeifen aus Holz und Metall hatten sie dafür ausgestellt. Im oberen Geschoss war die Diakonie vertreten: Hier gab es bunte Schals, Stoffschachteln und große Herbstkränze, alle gebastelt von einer Flüchtlingsfrau aus Afghanistan. Die Einnahmen des Diakoniestandes fließen in Flüchtlingsprojekte. Organisiert wurde der zweitägige Markt von der Gemeinde Rellingen. Beate Kunze, Dagmar Schudak und Azubi Sina Moss vom Fachbereich Bürgerservice haben ihn auf die Beine gestellt. „Am Anfang war der Besucherstrom etwas verhalten, aber insgesamt wurde der Markt dieses Jahr gut angenommen“, so Kunze. Bei den Besuchern ist er genauso beliebt wie bei den Verkäufern. Gabi Heinl, die durch Einmachgläser und Apfelchips stöberte, erklärte: „Ich bin eigentlich immer hier und es ist jedes Mal wunderschön und abwechslungsreich.“

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