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Pinneberger Tageblatt

25. September 2017 | 08:15 Uhr

Kunst vor der eigenen Haustür

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Verein „To All“ veranstaltet am 25. Mai den ersten Kulturtag in Tornesch / Künstler präsentieren sich an 13 Orten

Kunst und Kultur an 13 Orten bietet der erste Kulturtag, zu dem der Verein Tornescher Allerlei „To All“ am Sonntag, 25. Mai, einlädt. Die Tornescher Künstler öffnen ihre Türen von 11 bis 17 Uhr. „Entstanden ist der Tag aus dem Wunsch der Künstler, ihre Werke an einem Tag gemeinsam der Öffentlichkeit zu präsentieren“, erzählt der Vorsitzende Hanfried Kimstädt. Nachdem zweimal die Kreiskulturtage in Tornesch stattgefunden hatten, wollten die Kulturschaffenden so einen Tag jährlich etablieren. Die Stadtwerke konnten als Sponsoren gewonnen werden.

Unter den Künstlern ist auch Jörgen Habedank. „Wir wollen in den Ateliers Einblicke in die laufende Arbeit gewähren.“ So ein Kulturtag lebe davon, dass die Besucher an Orte gehen, wo sie sich sonst nicht hintrauen. „Hier in Norddeutschland ist es nicht üblich, einfach bei einem Atelier zu klingeln.“ Der Tag sei wichtig, damit die Hemmschwelle wegfalle.

Strahlendes Gelb, tiefes Blau: Bei den Werken von Habedank stehen die Farben im Vordergrund. Provokant kommt hingegen die Expertenrunde „Ist das Kunst oder kann das weg?“ daher. Experten schätzen auf Einladung von Barbara Stehr den Wert mitgebrachter Gegenstände.

Bei den Fotoarbeiten von Achim Retzow geht es um das Thema „Unsere kleine Stadt“. Wer sich über die Stilbidlung im Laufe der Jahrhunderte informieren möchte, ist bei dem Vortrag des Architekten Walter Busmann richtig. Die Kinderkeramikstube von Wanda Stehr ist ebenfalls geöffnet.

Eine ungewöhnliche Location ist das Küchenzentrum Potschien. Zwischen Herdplatten und Schränken gibt es Bilder und Fotos zu sehen. Zudem findet eine Lesung statt. In den offenen Ateliers von Dietmar Lorenz, Silke und Olis Falkenhagen gibt es Malereien, Fotos aber auch Grafiken zu sehen. Im Malwerk zeigen die Seminarteilnehmer ihre Beiträge. Es findet auch eine Ausstellung statt. Von Malerei bis hin zu Halbreliefs in Woodtechnik: Verschiedene Techniken werden auf dem Hof Meyer gezeigt. Kunst und Kunsthandwerk lädt im Sternzeichen zum Stöbern ein. Eine Führung durch die Liether Kalkgrube ist auch möglich.

Für den Auftakt am Freitag werden noch Poetry-Slammer gesucht. Anmeldungen per Mail. >

toall@gmx.de

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