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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 00:36 Uhr

Kummerfeld feilt am Image

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Gemeinde möchte die 14- bis 45-Jährigen erreichen / „Forum Zusammenarbeit “ und Infobroschüre geplant

Sie ist nicht nur die werberelevante Zielgruppe für das Fernsehen. Auch die Kummerfelder Politik sucht nach Wegen, die 14- bis 45-Jährigen anzusprechen. „Diese Generationen sind bei uns immer weniger vertreten“, sagte Ausschussvorsitzende Petra Stinski (SPD, Foto) am Donnerstagabend im Kummerfelder Sozial-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss. Stinski klagte in der Feuerwache, dass in Vereinen, Verbänden und auch in der Politik vor allem die Älteren aktiv seien. Nicole Arndt (CDU) stellte fest, dass das Engagement der Jüngeren auch deshalb so gering sei, weil der Beruf vielen kaum noch Zeit lasse, etwas für die Allgemeinheit zu tun.

Um diesen Trend umzukehren, soll ein Forum „Zusammenarbeit der Vereine und Verbände für ein attraktives Kummerfeld“ ins Leben gerufen werden. „Wir brauchen einen runden Tisch mit allen Vereinen und Verbänden“, erklärte Uwe Hanspach (SPD). Bürgermeisterin Erika Koll (SPD) betonte, „dass wir auf keinen Fall im eigenen Saft schmoren dürfen“. Ansonsten sei die Gefahr groß, dass man nicht die anspreche, die erreicht werden sollen.

Allen Beteiligten war aber klar, dass die schwierige Aufgabe nicht ohne Unterstützung zu bewältigen ist. Deshalb wird vermutlich externe Hilfe in Anspruch genommen. Ein Thema soll dann auch ein zeitgemäßer Internetauftritt sein. Über das weitere Vorgehen wird die Gemeindevertretung am Donnerstag, 12. Juni, entscheiden.

Das Image der Gemeinde soll außerdem durch eine Begrüßungsbroschüre für Neubürger verbessert werden. Der Ausschuss sprach sich mit der SPD-Mehrheit dafür aus, einen Entwurf vorzubereiten. Die Kosten sollen auf keinen Fall 500 Euro übersteigen. Die CDU hielt von der Initiative der Sozialdemokraten nicht sonderlich viel. Andreas Supthut (CDU) erklärte, dass die Broschüre des Amtes Pinnau alle wichtigen Informationen enthalte und deshalb ein weiteres Infoblatt überflüssig sei. Die SPD ist dagegen der Auffassung, dass mit einem reinen Kummerfelder Heft die Identifikation mit dem Dorf erhöht werde. Einigkeit herrschte bei den Beratungen über die Nutzungsgebühren für die Aula der ehemaligen Grundschule an der Bundesstraße. Kummerfelder, die dort Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten ausrichten wollen, müssen 50 Euro zahlen. Die Regelung gilt vorerst bis Ende des Jahres. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Gebäudes ist noch nicht gefallen. Die Kummerfelder Politiker wollen in den kommenden Monaten andere ehemalige Grundschulen in der Region begutachten, um dort Anregungen fdas weitere Vorgehen zu erhalten.

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