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Konzert : Kulturverein in Pinneberg feiert 30. Geburtstag

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Seit 30 Jahren verwöhnt der Pinneberger Kulturverein Musikliebhaber mit exzellenten Konzerten. Am Freitag, 24. Februar, gibt es das nächste: Mit dabei sind einige der Künstler, die die Konzerte bereichert haben.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Konzerte mit Vision String Quartett und Symphonikern. Ein Evelyn-Hamann-Theaterabend. Detlef Allenberg- und Rudolf-Grothkop-Ausstellungen. Der Kulturverein (KVP) hat seinen Bürgern in den vergangenen drei Jahrzehnten ein attraktives Programm geboten. Die Mitglieder veranstalten nun am Freitag, 24. Februar, ein Jubiläumskonzert. Das Motto lautet „30 Jahre Kulturverein Pinneberg“. Beginn im Ratssitzungssaal, Bismarckstraße, ist um 20 Uhr. Eintrittskarten für 18 Euro gibt es ab sofort im Bücherwurm, Dingstätte 24, unter 04101-23211 und an der Abendkasse.

Mit dabei sind einige Künstler, die die Konzerte der vergangenen Jahre bereichert haben. Die Mitglieder präsentieren während des Events im Foyer eine kleine Ausstellung. Besucher können beim Betrachten der großflächigen Plakate die facettenreichen Veranstaltungen der vergangenen drei Jahrzehnte Revue passieren lassen.

Namhafte Künstler in der Kreisstadt präsentieren

Die Mitglieder setzten sich ursprünglich zum Ziel, Kultur in Pinneberg zu verankern. Es ging ihnen nach den Worten von Margot von Glasenapp darum, namhafte Künstler in der Kreisstadt zu präsentieren. Die frühere Vorsitzende Ute Bress wusste Ähnliches zu berichten. „Wir wollten einen Kulturverein gründen, um vor Ort – und nicht immer nur in Hamburg – ein offenes, lebendiges Kulturleben zu genießen“, so Bress. Es gelang schnell, den damaligen Bürgermeister Hans-Hermann Kath und weitere Pinneberger Persönlichkeiten für das Vorhaben zu gewinnen.

Die Bilder-Ausstellung des verstorbenen Malers und Zahnarztes Rudolf Grothkop bildete den Auftakt der Veranstaltungsserie. „Die Resonanz der Pinneberger war groß“, erinnerte Bress. Über 60 Besucher ließen sich die Gründung des Vereins im Februar 1987 im Ratssaal nicht entgehen. Weitere Auftritt von Pinneberger Bühnen und Musikkorps folgten.

 „Mit Unterstützung des Bundesinnenministeriums gelang es, den Trompeter Ludwig Güttler aus der ehemaligen DDR für ein ausverkauftes Konzert in der Christuskirche zu gewinnen.“ Der Grundstein für eine Reihe hochkarätiger Kulturevents war gelegt. Vorsitzende wie Ute Bress, Peter Burgdorff, Fritz Garben und Gisela Bergner setzten sich über Jahre für erstklassige Veranstaltungen ein und prägten den Kulturverein entscheidend.

Mitglieder organisieren inzwischen klassische Musikveranstaltungen

Während der Jahre hat sich die Ausrichtung des KVP geändert. Die Mitglieder organisieren inzwischen klassische Musikveranstaltungen. „Das liegt daran, dass wir dank Cord Garben den Zugang zu besonders hochkarätigen Künstlern bekommen haben“, erklärte Bergner. Die Besucher erhalten bei Konzerten immer auch einen Einblick in die Musikgeschichte – beispielsweise in zeitgenössische Literatur sowie Biografien von Komponisten.

Der KVP verfügte zunächst über keinen festen Veranstaltungsort. Events gab es in der Christuskirche, der Drostei und später im Ratssaal. „Wir bedanken uns bei der Stadt für ihre Gastfreundschaft, wünschen uns aber dennoch eine größere Spielstätte“, erläuterte die Vorsitzende Gisela Bergner. Mit Bergner wie Cord Garben verfügt der Kulturverein über ein ein engagiertes Führungsteam. Doch auch die weiteren Mitglieder setzen sich ein, wo sie nur können. „Wir sind im KVP, weil die Vorstandsarbeit Spaß macht, das Team gut zusammenhält und zuverlässig mitarbeitet“, so Margot von Glasenapp. Es bestehe „eine hervorragende Teamarbeit“. Ähnlich äußerte sich Ingrid Wauschkuhn: „Wenn jemand ausfällt, springt ein anderer ein.“ Die Hilfsbereitschaft sei enorm. Der seit einem Jahr von Heinz Friedrich gestaltete Internetauftritt informiert über Aktivitäten wie vergangene Veranstaltungen. „Wir sind im Internet präsent und freuen uns über jedes neue Mitglied und jeden Besucher unserer Veranstaltungen“, betonte Friedrich.

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