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Wahrer Non-Stopp-Spaß : Kult-Kabarett-Duo „Alma Hoppe“ aus Hamburg mischt Rellingen auf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Margot aus Uetersen begeistert 300 Fans.

Rellingen | Margot aus Uetersen war früh da, denn sie brauchte für sich und ihre Freunde fünf gute Plätze. Die fand sie auch: Erste Reihe, Mitte. Damit saß sie allerdings genau vor Nils Loenicker und Jan-Peter Petersen, den beiden Alma-Hoppe-Kabarettisten, die an diesem Abend in der Aula der Rellinger Caspar-Voght-Schule zwei Stunden lang für Non-Stopp-Spaß sorgten – und das mit besonderer Vorliebe auf Margots Kosten. Die Besucherin ließ sich aber nicht aus der Fassung bringen und schlug sich so wacker, dass auch sie zum Schluss einen Extra-Applaus erntete.

Etwa 300 Besucher füllten den Saal. Viele waren treue Fans der Hamburger, die hier einmal im Jahr ihre Späße machen. Der Pinneberger Dieter Fischer gehörte zu ihnen. Jedes Mal sei er mit großem Vergnügen dabei, verriet er. Für Thiemo aus Bönningstedt dagegen war die Show der beiden Kabarettisten neu. Er habe schmunzeln können, fasste er sein Premierenerlebnis eher kühl zusammen.

Hans-Ulrich Soquat war im Dienst. Der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Egenbüttel wachte an diesem Abend mit etlichen Kameraden über die Sicherheit des Events, und auch er hatte Grund zum Schmunzeln: „Das ist eine gerne durchgeführte Verpflichtung“, gab er zu Protokoll.

Mit Bürgermeisterin Anja Radtke und ihrem ersten Stellvertreter Eckhard Schlesselmann war auch die Rathausspitze gut vertreten. Auf die unzähligen politischen Sottisen der Hamburger reagierten sie gelassen: „Das ist beim Kabarett nun mal so, jeder kriegt sein Fett ab“, philosophierte Schlesselmann. Und tatsächlich: Die flinkzüngigen Männer auf der Bühne ließen kein Thema aus. Für jede Krise auf der Welt hatten sie mindestens einen Satz übrig. Da kam das Publikum kaum mit dem Klatschen nach.

Nur selten hatte ihr Witz genügend Zeit, unter die Haut zu gehen. Etwa als sie die voyeuristisch-lustvolle Fernsehberichterstattung über Terror und Bürgerkriege aufs Korn nahmen: „Diese Schlacht wurde Ihnen präsentiert von Hansaplast und Thomapyrin“ endete ihr Kommentar zu einem der Blutbäder. Für die Zusage, im nächsten Jahr wiederzukommen, gab es am Ende Rosen für die beiden. Galant reichten Loenicker und Petersen sie an Margot weiter.

 

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erstellt am 13.Feb.2015 | 15:00 Uhr

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