Krupunder See: BI fordert Blitzableiter

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Patrick Pleul/dpa

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17. Mai 2013, 01:14 Uhr

Halstenbek/Rellingen | Erst vier vom Blitz erschlagene Frauen in einer Wetterschutzhütte in Waldeck (Nordhessen) am 1. Juli 2012, dann der Vorfall in Dabel bei Schwerin am Himmelfahrtstag, bei dem während eines Volksfests durch einen Blitzeinschlag 39 Menschen verletzt worden waren. Die Ereignisse stimmen Dr. Hans Bossemeyer nachdenklich. Der Halstenbeker Ingenieur, bekannt durch sein Engagement in der "Bürgerinitiative zur Erhaltung des Naherholungsgebiets Krupunder", ist alarmiert: Die Grundregel laute, sich bei Gewitter hinzuhocken (nicht hinlegen) und zwar so weit von einem Baum entfernt wie dieser hoch ist. Bossemeyer warnt und fordert: "Das ist am Krupunder See, wo die Bäume ziemlich dicht zusammen stehen, praktisch nicht möglich. Bei Regen weicht jeder in eine der beiden Wetterschutzhütten oder unter das Dach des Haupteinganges zum Seegelände an der Altonaer Straße aus." Um eine mögliche Katastrophe abzuwenden, bittet Bossemeyer die Gemeindeverwaltung, "dafür zu sorgen, dass die drei genannten Baulichkeiten umgehend mit Blitzableitern und Tiefenerder ausgestattet werden." Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann reagierte sofort: "Das ist eine positive Idee." Mitarbeiter des Bauamts würden bereits die Kosten ermitteln."

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