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HSV-Kolumne : Krise der Führungsspieler reißt den HSV nach unten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unser Autor Lars Zimmermann über die Rolle der HSV-Führungsspieler.

Wenn in einer durchschnittlichen Bundesligamannschaft zwei Führungsspieler ausfallen, geht es gegen den Abstieg. Und wenn es noch mehr sind, die ihre Form nicht abrufen, kommt das heraus, was leider momentan beim HSV zu sehen ist. Die Krise der Hamburger ist vor allem eine Krise der Führungsspieler.

Rafael van der Vaart, René Adler, Heiko Westermann und Marcell Jansen waren vor der Saison fest als Leistungsträger eingeplant. Völlig zu Recht. Schließlich waren oder sind sie gestandene Nationalspieler, die schon bewiesen haben, was sie leisten können.

Deshalb ist es um so unerklärlicher, was gerade dieses Quartett in den vergangenen Monaten abgeliefert hat. Jansen ist schon traditionell die Hälfte der Saison verletzt und braucht die andere Hälfte, um wieder in Form zu kommen. Adler und Westermann machen Fehler, für die sich jeder Kreisklassenkicker schämen würde. Und van der Vaart findet häufiger in den Medien als auf dem Platz statt.

Wenn wie beim HSV praktisch alle vorher eingeplanten Stützen aus Leistungs- oder Verletzungsgründen wegbrechen, ist es klar, dass auch der Rest der Mannschaft verunsichert wird und auch dementsprechend auftritt.

Dass im ersten Relegationsspiel mit Jaroslav Drobny ausgerechnet der Ersatztorwart als einziger Ruhe ausstrahlt und sich als Führungsspieler entpuppt, ist ein Armutszeugnis für das Quartett, das eigentlich vorangehen sollte.

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erstellt am 18.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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