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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 10:07 Uhr

Kreis Pinneberg : Kripo fasst drei Räuber

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Kripo sind drei Räuber ins Netz gegangen, die für drei Raubüberfälle und 15 Einbrüche in Elmshorn, Pinneberg, Wedel und Hamburg verantwortlich sind.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 15:57 Uhr

Dicker Fang für die  Kriminalpolizei im Kreis Pinneberg. Die Beamten haben drei Raubüberfälle und 15 Einbrüche in Elmshorn, Pinneberg, Wedel und Hamburg aufgeklärt. Den Ermittlern der Kriminalpolizei Pinneberg ist es bereits am 20. Dezember gelungen, drei Täter zu ermitteln. Sie waren in Kindertagesstätten, Schulen, Berufsförderungswerken und Jugendeinrichtungen eingebrochen.

Der 20-jährige Haupttäter aus Wedel wird beschuldigt, gemeinsam mit einem 19-jährigen und einem 21-jährigen in mindestens 15 Fällen gewaltsam in Kindertagesstätten, Schulen, Berufsförderungswerke und Jugendeinrichtungen in Wedel, Pinneberg, Elmshorn und Hamburg eingebrochen zu sein. Dort  haben die Täter Bargeld, Laptops, Flachbildschirme, TV-Geräte und Computer gestohlen.

Den Tätern wird auch vorgeworfen, in Wedel einen 15-jährigen Jungen überfallen zu haben. Die Ermittlungen führten rasch zu   dem 20-Jährigen aus Wedel. Er war  der Kriminalpolizei bereits wegen diverser Gewalttaten bekannt. Auf das Konto der Räuber gehen nach Polizeiangaben auch  weitere Taten: In Wedel meldete sich bei der Polizei ein 16-Jähriger und zeigte zwei Raubtaten an. Verantwortlich soll auch der 20-jährige Haupttäter sein. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat gegen den Mann einen Haftbefehl erwirkt.

Die Polizei hat in Wedel die Wohnung aller drei Tatverdächtigen durchsucht. Dabei haben die Beamten zahlreiche Beweismittel gesichert. Nach Festnahme und Vernehmung hat der 20-Jährige  die Raubtaten und  Einbrüche bereits gestanden. Nach  Verlesung des Haftbefehls wurde der 20-Jährige in eine Jugendanstalt nach Schleswig gebracht, wo er bis auf Weiteres einsitzt. Er und seine Mittäter werden sich in den kommenden Monaten vor Gericht für ihre Taten verantworten müssen.

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