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Nach Kellerbrand in Pinneberg : Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

Pinneberg | Gestern Abend, gegen 18.50 Uhr ist es in einem Mehrfamilienhaus in der Dingstätte zu einem Feuer in dem Keller des von insgesamt 12 Parteien bewohnten Wohn- und Geschäftshauses gekommen. Verletzte gab es keine. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei von gestern Abend wurden heute früh fortgesetzt. Die Ermittler gehen derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung aus und haben eine Brandausbruchsstelle lokalisieren können. Der Rahmen eines Holzverschlages und in der Folge auch Sperrmüll und Hausrat brannten. Der Sachschaden liegt bei einigen Tausend Euro. Das Gebäude bleibt bewohnbar. Der Zugang in das Mehrfamilienhaus und auch in den Keller war zur Brandausbruchszeit jedermann möglich. Das erschwert die Ermittlungen zu dem oder den unbekannten Tätern. Daher suchen die Ermittler jetzt nach Zeugen, die gestern Abend verdächtige Personen am oder im Gebäude gesehen haben.

Kaum vom Großbrand in Ellerhoop wieder eingerückt, wurden die Freiwilligen Feuerwehrleute Pinneberg am Donnerstag gegen 19 Uhr erneut gerufen. In der Dingstätte brannte es in dem Keller eines Wohn- und Geschäftshauses. „Das Treppenhaus ist verraucht, die Bewohner können das Gebäude nicht verlassen“, so Wehrführer Claus Köster.

45 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Besatzung der Drehleiter betreute die Anwohner, die durch den Brand im zweiten Stock bleiben mussten. Eine Stunde lang dauerte es, bis Köster um 20.07 Uhr melden konnte: „Feuer unter Kontrolle.“ Zunächst wurde von brennendem Müll im Keller ausgegangen, schließlich brannte es an mehreren Stellen in dem Untergeschoss. Die Löscharbeiten dauerten bis 21:30 Uhr an.

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erstellt am 23.Okt.2015 | 10:00 Uhr

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