Kreuzung Prisdorfer Straße: Gefälle nervt Autofahrer

shz_plus
Kein Baupfusch: Um die Entwässerung zu gewährleisten, gibt es auf der Prisdorfer Straße am neu gebauten Verkehrsknotenpunkt jetzt ein leichtes Gefälle.
Kein Baupfusch: Um die Entwässerung zu gewährleisten, gibt es auf der Prisdorfer Straße am neu gebauten Verkehrsknotenpunkt jetzt ein leichtes Gefälle.

Exklusiv für
shz+ Nutzer

von
04. Dezember 2018, 13:31 Uhr

Der Verkehrsknotenpunkt Prisdorfer Straße/Siemensstraße/Westring im Zuge des Baus der Westumgehung ist am Freitag freigegeben worden. Die ersten Beschwerden von Autofahrern haben nicht lange auf sich warten lassen: Sie stören sich an dem Gefälle mitten im neu gebauten Kreuzungsbereich.

Ist das Baupfusch oder gar so gewollt? „Es mag den Autofahrern jetzt so anders vorkommen als früher, weil sie ja in der Prisdorfer Straße nun bereits quer über diese neue Westumgehung fahren. Im Knotenpunktbereich ist der Westring natürlich als zukünftige Hauptrichtung höhenmäßig durchgängig gebaut“, sagte gestern Bauamtschef Klaus Stieghorst auf Anfrage unserer Zeitung. Die Prisdorfer Straße sei unter Berücksichtigung des notwendigen Gefälles zur Entwässerung angeschlossen. „Dies ist normal an jeder Kreuzung, wo man mit einer später übergeordneten Fahrbahn an den Bestand anschließt“, betonte Stieghorst. Daher leide nun gegebenenfalls etwas die Fahrdynamik in der Prisdorfer Straße, mit einer „leicht-hoch-und-wieder-runter-Achse“, führte der Bauamtschef weiter aus.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen