zur Navigation springen

Kreisverband der Awo fordert mehr Investitionen in Soziales

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Der Pinneberger Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat während seiner Kreiskonferenz in Tornesch gestern seinen Vorstand im Amt bestätigt. Vorsitzender bleibt Hans-Jürgen Damm, seine Stellvertreterin Elke Schreiber.

Zahlreiche Gäste aus der Politik haben die Kreiskonferenz zum Anlass genommen, die Arbeit der Awo zu würdigen und sich für das freiwillige Engagement der vielen Ehrenamtler zu bedanken. „Ohne Sie stünde das Land nicht so gut da. Wir wissen, was wir an Ihnen haben“, sagte etwa Ines Strehlau, Landtagsabgeordnete der Grünen. Kreispräsident Burkhard Tiemann ergänzte: „Ich bin wirklich gerne hier. Die Awo ist wichtiger Dienstleister und wichtige Lobbyistin – für Alte wie Junge gleichermaßen.“

Beate Raudies (SPD) kündigte an: „Auf Landesebene wird an einer neuen Ehrenamtskarte gearbeitet. Sie kommt in den nächsten Wochen.“ Mit der Ehrenamtskarte können Freiwillige landesweit Vergünstigungen wie etwa reduzierte Eintrittspreise bei bestimmten Konzerten in Anspruch nehmen. Zum ersten Mal bei einer Kreiskonferenz dabei war Klaus-Dieter Brügmann, Kreistagsmitglied der Linken. Er sagte: „Ich bin nun zum ersten Mal hier und möchte möglichst viel von Ihnen lernen.“

Kreistagskollege Hans-Hekmut Birke (SPD) wies bei allem Lobgesang auf einen seiner Ansicht nach wichtigen Punkt hin: „Manche missverstehen die Bedeutung des Ehrenamts. Die meinen, darüber lasse sich alles regeln. Aber die öffentliche Hand muss auch wissen, dass sie ihren Teil beizutragen hat.“

In die gleiche Kerbe schlug der Awo-Landesvorsitzende Wolfgang Baasch. „Ich habe eine einfache Forderung: mehr Investitionen in die soziale Sicherung. Investitionen in Straßen sind wichtig. Aber Investitionen in Soziales ist noch wichtiger. Es ist gut, wenn die Awo da auch auf Kreiskonferenzen mal laut wird.“ Baasch hatte auch einen konkreten Vorschlag. „Wir wollen eine Grundsicherung für Kinder, die sich nicht am Einkommen der Eltern orientiert.“

Für langjähriges Engagement ehrte die Awo Albert Burs, Wilfried Läu und Uwe Mettjes.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen