Kreisseniorenbeirat wählt vier Delegierte

Dieter Wenskat, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats, und  Rechtsmedizinerin Dr. Nadine Wilke.
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Dieter Wenskat, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats, und Rechtsmedizinerin Dr. Nadine Wilke.

Mitglieder wünschen alternativen Sitzungsort / Im Mai tagt das Landesgremium

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04. Februar 2014, 00:33 Uhr

Die Mitglieder des Kreisseniorenbeirats haben gestern darüber entschieden, wer den Kreis Pinneberg im Mai auf der Mitgliederversammlung des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein vertreten soll: Peter Jändling aus Elmshorn, Horst Timmermann aus Schenefeld, Dieter Wenskat aus Klein Offenseth-Sparrieshoop und Hans-Joachim Dahm aus Wedel wurden von dem Gremium einstimmig als Delegierte gewählt. Sie sollen im Mai mitentscheiden, wie sich der Landesseniorenrat künftig zusammensetzen soll. Nach Unstimmigkeiten innerhalb des Landesvorstands traten zum Jahresende sowohl die Vorsitzende Anke Pawlik als auch Vorstandsmitglied Gernot von der Weppen zurück. Ihre Vorstandsfunktionen sollen bei der Mitgliederversammlung am 6. Mai in Nortorf neu besetzt werden.

Zu Beginn der Sitzung des Kreisseniorenbeirats im Elmshorner Kreishaus äußerten einige der Mitglieder den Wunsch, nicht immer in Elmshorn zu tagen, denn für Beiratsmitglieder aus Hasloh und Bönningstedt sei der Weg nach Elmshorn umständlich. Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU), der an der Sitzung teilnahm, brachte die Landdrostei in Pinneberg als möglichen, zentraleren Tagungsort ins Gespräch.

Die Rechtsmedizinerin Dr. Nadine Wilke vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf stellte den Senioren das Projekt „Hilfe und Unterstützung für Opfer von Gewalt“ vor, durch das im Kreis Pinneberg zwei regionale rechtsmedizinische Untersuchungsstellen (Regu) – beim Elmshorner Wendepunkt und in der Pinneberger Regio-Klinik – eingerichtet werden konnten. Wilke berichtete, dass dieses Projekt innerhalb der vier Jahre, in denen es bereits besteht, von den Menschen im Kreis Pinneberg gut angenommen worden sei. „Nur Personen, die älter als 60 Jahre sind, haben wir bislang nicht erreichen können.“ Dabei seien die Regu auch als Anlaufstelle für ältere Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, gedacht. Die Mitglieder des Seniorenbeirats versprachen, sich als Multiplikatoren für das Projekt einzusetzen.

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